ALTENGRABEN - Dass es voll werden würde, damit hatte Trainer Manuel Lopez angesichts der vielen Anfragen im Vorfeld schon gerechnet. Doch dieser Andrang war denn doch eine handfeste Überraschung: 50 Kinder zwischen fünf und zehn Jahren sowie etliche Väter und Mütter zwängten sich am Donnerstag um 16 Uhr in den viel zu kleinen Gymnastikraum der Sporthalle Altengraben. Der Anlass: Der VfL Stenum hatte „Judo für Kinder und Jugendliche“ in sein Programm aufgenommen. Am Donnerstag wurde erstmals auf die Matten gebeten.
Neben Manuel Lopez zeigten Karin Neudert, Orville Damaschke und Dominik Uhr, wie „richtig“ geworfen und wie gefallen wird. Zwei Judo- und Selbstverteidigungsgruppen wurden aus der Taufe gehoben: Von 16 bis 17 Uhr für fünf- bis zehnjährige Kinder, von 17 bis 18 Uhr für Interessierte ab elf Jahren. Weil es in der Halle bis dato noch keine Trainingsmatten gibt, hatte das Schulzentrum Bookholzberg ausgeholfen.
Judo sei „ein ganz friedlicher Sport“, stellte Lopez im Gespräch mit derNWZ
klar. Gerade im jungen Alter könne er helfen, selbstbewusst zu machen. Das wirke sehr oft deeskalierend. Denn wer selbstbewusst auftrete, der „bietet nicht so viel Angriffsfläche“.Gespannt ist der Trainer, auf welche Teilnehmerzahl sich die Gruppenstärken einpendeln. Wenn jeweils etwa 20 Kinder am Ball blieben, „sind wir schon sehr zufrieden“, sagte Karin Neudert.
