Altenhuntorf - Fast 50 Jahre hatte der alte Schlauchanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Altenhuntorf auf dem Buckel. Klar, dass dieses Gerät längst veraltet war und nicht mehr den erforderlichen Ansprüchen gerecht wurde.

Der Anhänger – gebaut bei der Feuerwehrbedarfsfirma Heinz Meyer in Rehden – verfügt über 880 Meter B-Schläuche (Altgerät 460 Meter), die auch in zwei Leitungen zugleich ausgelegt werden können. Der mobile Wasserwerfer leistet 1600 Liter pro Minute, weiter gibt es ein Kleinlöschgerät, Material zur Straßenabsicherung, eine Batterie für die Umfeldbeleuchtung und einen kleinen Lichtmast. Das überholte und fast neuwertige Fahrgestell stammt von der Bundeswehr und die Dimension der Bereifung ermöglicht Einsätze auf schwierigsten Bodenverhältnissen, wie beispielsweise in Moorgebieten.

Laut Bürgermeisterin Brigitte Fuchs war die Beschaffungssumme von 18 800 Euro für die Stadt Elsfleth eine notwendige und nützliche Investition. „Die Anschaffung des Schlauchanhängers ist eine der Maßnahmen, die im Feuerwehrbedarfsplan zur Wasserversorgung über lange Wegstrecken aufgelistet sind.“

Auch für die Kreisfeuerwehr Wesermarsch sei die Möglichkeit eines überörtlichen Einsatzes von großer Bedeutung, betonte der stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Schierenstedt bei der offiziellen Übergabe. Als einziger Hersteller hätte die Firma Meyer den Bau und die Ausrüstung des Gerätes hervorragend durchdacht, lobte Stadtbrandmeister Jürgen Zech, und Ortsbrandmeister Ralf Heinemann lag das Wohl seiner Kameradinnen und Kameraden am Herzen: „Für alle Einsatzkräfte wird es eine Supererleichterung!“

Brigitte Fuchs übergab das Strahlrohr an Jürgen Zech, er reichte es weiter an Ralf Heinemann und schließlich war das Rohr bei Maschinist Kai Vensler in den richtigen Händen.