ALTENOYTHE - Das A-Jugend-Völkerballteam war sehr gut. Es wurde Vizemeister.

Von Fritz Kreyenschmidt

ALTENOYTHE - Nicht ganz rund lief der Ball in einigen Bereichen im vergangenen Jahr beim SV Altenoythe, wie aus den Jahresberichten der Sparten auf der Mitgliederversammlung hervorging. Fußballobmann Jürgen gr. Hillmann musste den Abstieg der 1. Herren in die Bezirksklasse einräumen. Trainer Georg Haskamp stellte hier nach anfänglichen Misserfolgen sein Amt zur Verfügung. Ihm galt der Dank des Vereins für seine offene und ehrliche Zusammenarbeit. Unter der Führung des neuen Trainers Stefan Lang kehrte der Erfolg zurück, betonte gr. Hillmann.

Nicht den Wunschvorstellungen des SVA entsprach die Kassenlage, die Ausgaben überstiegen die Einnahmen. Ausschlaggebend hierfür waren stark angestiegene Energiekosten, ein Rückgang der Zuschauerzahlen sowie die Platzsanierung und die Anschaffung eines entsprechenden Rasenmähers.

Eine überaus erfolgreiche Bilanz zog Jugendobmann Wolfgang Tholen. Zehn Jugendteams nehmen am Spielbetrieb teil, zudem werden weitere 30 Jungen sowie eine Mädchenmannschaft sportlich betreut. Mit den Völkerballerinnen werden beim SVA über 200 Kinder von rund 40 Trainern und Betreuern für den Sport begeistert. Herausragend sei die C-Jugend gewesen, die in der Bezirksliga einen 3. Platz belegte und im Pokal bis ins Viertelfinale vorgedrungen sei. Erfolgreich auf Bezirksebene spielte auch die B-Jugend (3. Platz). Positives Zahlenwerk legte Schiedsrichterobmann Josef Hanneken vor, der auf 16 aktive Schiedsrichter verwies. Damenobfrau Ingrid Fuhler berichtete über größte sportliche Erfolge: Die A-Jugend-Völkerballmannschaft wurde Deutscher Vizemeister und die Mädchenfußballspielgemeinschaft Altenoythe/Neuscharrel wurde Kreispokalgewinner.

Bei den Teilwahlen zum Vorstand erklärten der 2. Vorsitzende Ewald Tholen, Jugendobmann Wolfgang Tholen und Kassenwart Andreas Tiedeken nur für ein Jahr die eigentlich zweijährige Amtszeit zu erfüllen. Im Amt bestätigt wurde auch Fußballobmann Jürgen gr. Hillmann. Damenobfrau Ingrid Fuhler stand für eine Wahl nicht wieder zur Verfügung, das Amt konnte nicht besetzt werden.