ALTENOYTHE - Den Sieg im Henken-Zugpokalschießen des Schützenvereins Altenoythe sicherte sich in diesem Jahr mit 779 Ringen der IV. Zug und verwies mit drei Ringen Vorsprung den III. Zug als Pokalverteidiger und Ausrichter des Wettbewerbes auf den zweiten Platz. Mit jeweils 772 Ringen teilten sich die Damenriege und der II. Zug den dritten Platz. Dem I. Zug wurde mit nur 660 erzielten Ringen die „rote Laterne“ in die Hand gedrückt.

Die Organisation des Wettbewerbs lag in den Händen von Zug-Schießmeister Siegfried Meyer, seinem Stellvertreter Gregor Möller und Vereinsschießmeister Andreas Tholen. Sie erfüllten ihren Job mit Bravour, es gab keinerlei Beanstandungen zu den Auswertungen des Teams. Meyer, der die Siegerehrung durchführte, sorgte bei den Schützen des IV. Zuges für Jubel, als er dem stellvertretenden Zugführer Hubert Cloppenburg den großen Wanderpokal überreichte. Meyer zollte allen Akteuren für den fairen und disziplinierten Wettkampf ein großes Lob und wertete die Schießergebnisse als hervorragend.

Die Beteiligung hätte mit 65 Schützen für einen so großen Schützenverein etwas besser sein können, monierte Meyer. Dennoch könne man durchaus zufrieden sein, da die Leistungsdichte die beste der vergangenen Jahre gewesen sei.

Teilnahmeberechtigt waren alle Schützen. Jeder hatte zehn Schuss mit dem Kleinkalibergewehr auf die 50 Meter entfernte Scheibe abzugeben. Die acht besten Schützen jeder Mannschaft kamen in die Wertung. Neben dem Henken-Pokal wurden auch Schnüre und Plaketten ausgeschossen. Die höchste Auszeichnung nach der Königsschnur in Gold, die Silber-Schnur, die jeder Schütze des Vereins nur einmal erringen kann, sicherte sich mit 98 Ringen Claudia Lüken. Die grüne Schnur ging mit 100 erzielten Ringen an Günther Wimberg. Die silberne Eichel erkämpfte sich mit 100 Ringen Gerhard Timmermann. Auch die grüne Eichel wurde erst mit 100 Ringen vergeben, dieses Ergebnis konnte Bernd Cloppenburg nachweisen.

Plaketten erhielten als Zugbeste (die schon Ausgezeichneten blieben aus der Wertung): Heinz Einhaus vom I. Zug mit 94 Ringen, Daniel Timmermann (II. Zug/97 Ringe), Gregor Möller (III. Zug/98 Ringe), Johannes Cloppenburg (IV. Zug/99 Ringe) und Erna Drees (Damenschießgruppe / 99 Ringe).