ALTJüHRDEN - Zwei schwere Aufgaben stehen den Zweitliga-Handballern der HSG Varel in dieser Woche bevor. Doch die Mannschaft ist zuversichtlich.

Von August Hobbie

ALTJÜHRDEN - Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Diese Einschätzung des Fußball-Trainers Sepp Herrberger trifft auch auf die Zweitliga-Handballer der HSG Varel zu. Nach dem glänzenden 39:31-Heimsieg gegen die HSG Augustdorf-Hövelhof kann sich die Mannschaft von Trainer Peter Kalafut nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern sie muss sich auf das schwere Pokalspiel gegen GWD Minden-Hannover vorbereiten. Zu diesem Duell werden am Mittwoch ab 20 Uhr viele Zuschauer in der Altjührdener Sporthalle erwartet.

Für die Gastgeber ist der Pokalhit „kein schmückendes Beiwerk“ der harten Punktspielsaison. Dazu Torwart Jürn-Olaf Winkler: „Das wird sicherlich sehr spannend, denn da können wir überhaupt nicht verlieren, da können wir nur gut aussehen.“ Die HSG Varel rechne sich durchaus eine Chance gegen den Erstligisten aus: „Sonst bräuchten wir nicht antreten.“ Auch hinsichtlich des nächsten Auswärtsspieles in Rostock am 1. Oktober, 19.30 Uhr, in Rostock rechnet sich der Ex-Auricher einiges aus für die Vareler Mannschaft: „Auch da ist etwas möglich. Wir müssen nur die Form aus dem Spiel gegen Augustdorf konservieren.“

Der Neuzugang aus Aurich bildet zusammen mit Christoph Dannigkeit ein starkes Torhüter-Duo. Der klare Sieg und die herausragende Leistung gegen die HSG Augustdorf-Hövelhof sei sehr wichtig gewesen für den weiteren Verlauf der Serie, so Winkler weiterhin gegenüber der NWZ : „Es hat fast alles geklappt gegen einen starken Gegner. Es haben sich zwar zwischendurch einige kleine Fehler eingeschlichen, doch das kann schon einmal passieren.“ Die Mannschaft habe sich immer zusammen gerissen. Es sei kein Leistungsabfall zu erkennen gewesen.

Der Neuzugang fühlt sich außerordentlich wohl bei der HSG Varel: „Christoph Dannigkeit und ich ergänzen uns richtig gut. Wir verstehen uns nicht nur auf dem Spielfeld sehr gut, sondern auch außerhalb.“ Insgesamt präsentiere sich die gesamte Mannschaft als homogenes Team. Das habe sich nach der schmerzlichen Niederlage gegen Emsdetten gezeigt. Die homogene Mannschaft sei stark genug, auch die jetzt anstehenden schweren Aufgaben zu bewältigen.