Altona - Anlegen, Zielen und Schuss: „Das war schon ziemlich gut, gleich noch mal“, sagt der Jugendtrainer Andreas Reige zu dem 7-jährigen Joshua, der am Schießstand steht. Nicht nur Lichtpunktgewehre konnten beim Jedermannschießen und Tag der offenen Tür des Schützenvereins Altona am Sonntag ausprobiert werden.
Auch andere Vereine und Betriebe stellten sich auf dem Platz des Vereins in Altona vor. Erstmals war auch der Bogensportverein Wildeshausen dabei. Jugendleiter Jannes Kruse zeigte den Besuchern, wie ein Bogen funktioniert. Und wer mochte, durfte sich selbst an den zahlreichen Übungsbögen ausprobieren, die der Verein mitgebracht hatte.
An vier Schießständen zeigte der Schützenverein Altona die Benutzung von Klein- und Großkalibern, mehr als 100 Jahre alter Vorderladergewehre und die von Luftgewehren. Einer der Schützen des Vereins, Wolfgang Silies, schoß mit einer Smith and Wesson Kaliber .357 fünfmal auf eine Zielscheibe. Das Ergebnis: Fünfmal ins Schwarze getroffen. „Oder wie die Schützen sagen, fünfmal die zehn getroffen“, sagt der zweite Vorsitzende des Vereins, Jürgen Niemann, sichtlich stolz.
Mit Vollkraft voraus: Die Modellbauer zeigten mehr als 25 Schiffe.
Nathalie Langer
Mit Begeisterung dabei: Der 7-jährige Joshua bekommt vom Jugendtrainer Andreas Reige erklärt, wie ein Lichtpunktgewehr funktioniert.
Nathalie Langer
Bogenschütze: Jannes Kruse (24)
Nathalie Langer
Interessante Waffengeschichte: Karl-Heinz Murken und Herbert Kuhr
Nathalie Langer
In der Ausstellung waren viele Waffen zu sehen.
Nathalie Langer
Auch der Trecker-Veteranen-Club Lürte war vor Ort.
Nathalie Langer
Elisabeth Masch und Clemens Grave sahen sich die Trecker an.
Nathalie Langer
Die Modellbauer brachten mehr als 25 Schiffe mit.
Nathalie Langer
Reinhold Habben lässt ein Schiff zu Wasser.
Nathalie Langer
Imkerin Angelika von Döllen präsentierte ihren Honig und informierte über Insekten.
Nathalie Langer
Hergen Janzen vom Fischereiverein verkaufte selbst geräucherten Fisch.
Nathalie Langer
Wolfgang Silies traf fünfmal ins Schwarze.
Nathalie Langer
Die Trecker tuckerten wieder Richtung Heimat.
Nathalie Langer
Gunter Gote zeigte ein Vorderladergewehr. Ab 1870 gab es die erste moderne Patrone.
Nathalie Langer
Volkmar Hufmann, zweiter Vorsitzender des Bürgerbusvereins, demonstrierte, wie man einsteigen kann.
Nathalie Langer
Auf einer Hüpfburg konnten die Kinder toben.
Nathalie Langer
Miriam (4) nahm beim Kinderschminken vom Mehrgenrationenhaus teil .
Nathalie LangerNicht nur das Schießen war interessant für die Besucher, sondern auch die Geschichte der Waffen. Die Regionalgruppe Bremen des Verbandes für Waffentechnik und -geschichte baute eine eigene Ausstellung über die „historische Entwicklung der verschiedenen Zünd- und Ladesysteme“ auf.
Auf dem Vorplatz des Vereinshauses fuhr am Vormittag der Trecker-Veteranen-Club Lüerte vor. Eine etwas weitere Anreise hatten Elisabeth Masch und Clemens Grave aus Bad Zwischenahn, die extra für den Tag der offenen Tür hergekommen waren. Mit mehr als 25 Modellen stellte sich der Modellbauclub Wildeshausen vor. Das Besondere: Alle Schiffe konnten schwimmen und drehten auf dem See ihre Runden. Informieren wollte der Wildeshauser Imkerverein über Insekten und über selbst hergestellten Honig. „Wir verkaufen nicht nur Honig, sondern klären die Menschen auch über die beheimateten Insekten auf“, sagt Imkerin Angelika von Döllen. Einen weiterer – eher mobiler – Infostand war vom Bürgerbus Verein Wildeshausen vorgefahren. Der Verein sucht momentan Fahrer.
Weitere Stände gab es vom Fischereiverein Wildeshausen, dem Mehrgenerationenhaus. Das Deutsche Rote Kreuz hatte eine Hüpfburg aufgebaut, auf der die Kinder sich austobten.
