Altona - Anlegen, Zielen und Schuss: „Das war schon ziemlich gut, gleich noch mal“, sagt der Jugendtrainer Andreas Reige zu dem 7-jährigen Joshua, der am Schießstand steht. Nicht nur Lichtpunktgewehre konnten beim Jedermannschießen und Tag der offenen Tür des Schützenvereins Altona am Sonntag ausprobiert werden.

Auch andere Vereine und Betriebe stellten sich auf dem Platz des Vereins in Altona vor. Erstmals war auch der Bogensportverein Wildeshausen dabei. Jugendleiter Jannes Kruse zeigte den Besuchern, wie ein Bogen funktioniert. Und wer mochte, durfte sich selbst an den zahlreichen Übungsbögen ausprobieren, die der Verein mitgebracht hatte.

An vier Schießständen zeigte der Schützenverein Altona die Benutzung von Klein- und Großkalibern, mehr als 100 Jahre alter Vorderladergewehre und die von Luftgewehren. Einer der Schützen des Vereins, Wolfgang Silies, schoß mit einer Smith and Wesson Kaliber .357 fünfmal auf eine Zielscheibe. Das Ergebnis: Fünfmal ins Schwarze getroffen. „Oder wie die Schützen sagen, fünfmal die zehn getroffen“, sagt der zweite Vorsitzende des Vereins, Jürgen Niemann, sichtlich stolz.

Wo jeder Schuss ins

Nicht nur das Schießen war interessant für die Besucher, sondern auch die Geschichte der Waffen. Die Regionalgruppe Bremen des Verbandes für Waffentechnik und -geschichte baute eine eigene Ausstellung über die „historische Entwicklung der verschiedenen Zünd- und Ladesysteme“ auf.

Auf dem Vorplatz des Vereinshauses fuhr am Vormittag der Trecker-Veteranen-Club Lüerte vor. Eine etwas weitere Anreise hatten Elisabeth Masch und Clemens Grave aus Bad Zwischenahn, die extra für den Tag der offenen Tür hergekommen waren. Mit mehr als 25 Modellen stellte sich der Modellbauclub Wildeshausen vor. Das Besondere: Alle Schiffe konnten schwimmen und drehten auf dem See ihre Runden. Informieren wollte der Wildeshauser Imkerverein über Insekten und über selbst hergestellten Honig. „Wir verkaufen nicht nur Honig, sondern klären die Menschen auch über die beheimateten Insekten auf“, sagt Imkerin Angelika von Döllen. Einen weiterer – eher mobiler – Infostand war vom Bürgerbus Verein Wildeshausen vorgefahren. Der Verein sucht momentan Fahrer.

Weitere Stände gab es vom Fischereiverein Wildeshausen, dem Mehrgenerationenhaus. Das Deutsche Rote Kreuz hatte eine Hüpfburg aufgebaut, auf der die Kinder sich austobten.