Sandkrug - Deutschland kickt gegen die Niederlande und die Oranje-Auswahl gewinnt auch noch. Was bei der richtigen Fußball-WM in Brasilien theoretisch noch passieren kann, haben die Waldschüler bereits hinter sich. Hier hat am Montag die Projektwoche, die unter dem Motto „Adios Brasil – Fußball-WM an der Waldschule“ bei ausgelassener Stimmung begonnen.

Die „Nationalteams“ der Klassen 5 und 6 kämpften in spannenden Fußballspielen bis mittags in der Vorrunde um den Einzug ins Achtelfinale. Jede Klasse hatte eigene Nationaltrikots entworfen, und über den ganzen Sportplatz an der Schultredde klangen Hupen, Vuvuzelas und laute Schlachtrufe.

„In der Woche vom 7. bis 11. Juli ist die ganze Welt während einer Projektwoche zu Gast an der Waldschule“, sagt Direktorstellvertreterin Silke Müller. Jede Klasse übernimmt die Patenschaft für ein Land, das von Lehrern und Kindern in dieser Woche sozusagen virtuell bereist und entdeckt wird. Parallel dazu spielen in der gesamten Woche die einzelnen, an der Waldschule vertretenen Länder (Klassen) in einer von der WAFA (Waldschul-Football-Association) eigens organisierten Fußball-WM in Vorrunde, Achtel-, Viertel- und Halbfinale um den Einzug ins Finale.

Egal ob Bondscoach, Bundestrainer oder Sportchefs – dahinter verbergen sich die Klassen- und Fachlehrer, die ihre Schützlinge anfeuern, betreuen und trösten. Die Lehrer Peter Habbinga und Tim Bohlen bilden die Turnierleitung, werden dabei von ehemaligen Schülern wie Gerrit Nuske unterstützt. „Alle Spiele laufen sehr fair ab“, erzählt Habbinga. Ausgebildete Schiedsrichter sorgen dafür, dass es beim Aufeinandertreffen der gemischten Teams nicht zur hart zur Sache geht.

Am Freitag, 11. Juli, sind alle Eltern, Großeltern, Verwandte, Freunde und Fans der „Nationalmannschaften“ und der Waldschule zum großen Schulfest von 15 bis 18 Uhr eingeladen. Das Finale wird um 17 Uhr auf dem großen Spielfeld angepfiffen. Bei den Schülern kommt die Projektwoche sehr gut an. „Wir haben einmal gewonnen und zweimal verloren, aber es macht richtig Spaß“, sagt Felin aus der 5d (Griechenland).

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten