Oldenburg - Diese Pause hatten sie sich verdient: Die U-18-Auswahl des Deutschen Basketball Bundes um den Oldenburger Jan Niklas Wimberg genoss am Dienstag einen spielfreien Tag bei der B-Europameisterschaft und nutzte die Gelegenheit, das bulgarische Sofia zu erkunden. Bundestrainer Alan Ibrahimagic hatte für den Mittag lediglich eine Trainingseinheit angesetzt, danach standen eine Kirchenbesichtigung und Freizeit auf dem Plan.
Die Gruppenphase hatten die DBB-Junioren als Erster beendet. Sie treffen in der Zwischenrunde zunächst an diesem Mittwoch auf Slowenien. Am Donnerstag heißt der Gegner Finnland. „Das Turnier verläuft gut bisher, und wir haben unsere Ziele klar im Blick“, sagt Wimberg, der für die Baskets Akademie/Oldenburger TB in der ProB und in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) aufläuft. Gleich im ersten Spiel gegen Israel gab es einen klaren 81:45-Erfolg. Gegen Island ging es beim 60:58 knapper zu. Auch Estland (74:51), Österreich (101:50) und Georgien (70:66) wurden besiegt.
Wimberg sah allerdings noch Verbesserungspotenzial: „Wir haben zwischendurch in den Spielen auch ein paar Hochs und Tiefs gehabt.“ So wie in der Partie gegen Georgien, als man erst dank einer starken Aufholjagd im letzten Viertel (24:11) den Sieg noch an sich reißen konnte.
Die Einsatzzeiten des Oldenburgers waren besonders bei den hohen Siegen gegen Israel und Österreich überschaubar, da Ibrahimagic seine erste Fünf zumeist zugunsten der Bankspieler schonte. In durchschnittlich 23,2 Minuten kommt Wimberg bisher auf 7,8 Punkte, 6,6 Rebounds und 2,6 Assists pro Spiel. 0,8 Steals und 1,2 Blocks unterstreichen die Variabilität des 2,04-Meter-Forwards.
Die weitere Zielsetzung für die B-EM ist klar formuliert: Rückkehr in die europäische A-Gruppe. Das weiß auch Wimberg, der sein Team zum Titel führen will: „Wir wollen weiter jedes Spiel gewinnen.“
