AMMERLAND - In der Fußball-Kreisliga steht der 20. Spieltag auf dem Programm.

FSV Westerstede – SV Ofenerdiek.

Mit gefühlten elf Punkten Vorsprung auf den Tabellenkeller muss sich der FSV Westerstede kaum noch Abstiegssorgen machen. Die Elf von Stefan Pollack hofft auf einen Sieg im heimischen Stadion. Dazu beitragen soll nicht zuletzt Nils Geveshausen, der in der Winterpause aus Ramsloh zurück kam. Die Aufgabe gegen Ofenerdiek ist aber dennoch nicht leicht (Freitag, 19.30 Uhr).

SV Eintracht Oldenburg – TuS Wahnbek.

Hat man sich in Wahnbek zu sehr auf die Rückkehr von Sergej Müller verlassen? Zweimal spielte das Team gegen direkte Konkurrenten und das Ergebnis ist erschreckend. Null Punkte, zwei rote Karten und mit dem 0:1 gegen GVO Oldenburg letzte Woche gab es die Rote Laterne. Kämpferisch kann Trainer Thomas Steiner seiner Elf zwar nichts absprechen, aber vor dem Tor muss der Knoten endlich platzen. Jetzt hofft das Wahnbeker Team endlich auf Besserung (Sonntag, 11 Uhr).

FC Rastede – VfL Bad Zwischenahn.

Richtig rund läuft es bei den Rastedern noch nicht, dafür aber erfolgreich. Zwei Spiele, zwei Siege und 8:0 Tore. Die Auszeit beim GVO und die Fehlentscheidung beim 4:0 gegen Eintracht, die die Partie durchaus hätte kippen können, dürften Trainer Jens Lawrynowicz aber nicht entgangen sein. Gegen den VfL Bad Zwischenahn, wenn auch krasser Außenseiter an der Mühlenstraße, sollte man auf derart Luxus verzichten und nichts dem Zufall überlassen. Dass die Lück-Elf beim 0:1 gegen Medya der eigentliche Sieger war, sollte Warnung genug sein (Sonntag, 15 Uhr).

GVO Oldenburg – SV Friedrichsfehn.

Die Osternburger haben mit dem 1:0-Sieg beim TuS Wahnbek nicht nur drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen den SV Friedrichsfehn. Die Ammerländer, die zuletzt im Schongang Brake II vernaschten (2:0), sind aber klarer Favorit und haben den Vorteil, ohne Druck aufzuspielen (Sonntag, 15 Uhr).

FC Medya Oldenburg – Kickers Wahnbek.

Für Kickers Wahnbek steht nach der Spielabsage vom Vorwochenende nun zum Jahresauftakt gleich das Spitzenspiel beim FC Medya an. Doch wer Meister werden will muss mit Hürden rechnen und mit dem Druck klar kommen. „Wir fahren mit Bauchschmerzen dahin, wollen Rastede aber möglichst keine Luft geben, es zählt nur ein Sieg für uns“, sagt Kickers- Manager Nasari. Torjäger Torabian ist nach wie vor angeschlagen, sitzt aber auf der Bank (Sonntag, 15 Uhr).