Ammerland - Sieg, Remis und Niederlage lautete das Fazit der Partien mit Ammerländer Beteiligung in der Handball-Regionsoberliga an diesem Wochenende.
Harpstedter TB - TuS Augustfehn 27:18 (14:7). Mit der zweiten Niederlage in Folge verabschieden sich die Augustfehner aus dem Jahr 2019. Ausschlaggebend dafür waren die ersten Minuten der Partie, in denen den Ammerländern kein eigener Treffer gelang. Als Jan-Ole Bruns der erste Augustfehner Treffer gelang, führte Harpstedt bereits mit 6:1. Davon erholten sich die Ammerländer nicht mehr. „Uns wollte im Angriff nicht so richtig etwas gelingen. Entweder scheiterten wir an der gut postierten gegnerischen Abwehr oder verzweifelten zunächst am wirklich gut aufgelegten Harpstedter Keeper“, sagte Augustfehns Dennis Alisch. Im zweiten Durchgang sorgte Augustfehn dafür, dass die Niederlage nicht noch heftiger ausfiel, der Harpstedter Heimsieg geriet aber zu keiner Zeit noch einmal in Gefahr.
VfL Bad Zwischenahn - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg III 24:23 (14:11). Lange mussten die Zwischenahner um den doppelten Punktgewinn in eigener Halle kämpfen. Die Gastgeber legten jedoch einen guten Start hin und gingen durch Tempogegenstöße mit 3:0 in Führung. „Man merkt, dass sich die aktuelle Abwehrformation bei uns immer besser einspielt“, freute sich Alexander Breuksch. Doch nun fanden auch die Gäste ins Spiel und sorgten dafür, dass die Partie auf Augenhöhe ablief. Bis zur Pause bewahrte der VfL aber seinen Drei-Tore-Vorsprung.
Besser in die zweite Spielhälfte starteten dann wieder die Hausherren und erspielten sich bis zur 42. Minute einen komfortablen Vorsprung bei 20:14. Doch die HSG kämpfte sich noch einmal zurück. Beim 21:21 sorgte Jannik Uhlhorn zehn Minuten vor dem Ende sogar für den Ausgleich der Gäste. Den Heimsieg ließen sich die Zwischenahner nicht mehr nehmen. Tore von Pawel Onken und Mirco Liebetrau stellten den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.
DSC Oldenburg - SG Friedrichsfehn/Petersfehn II 31:31 (15:19). Eine Sekunde vor dem Ende verhinderte Mathias Reil mit einem verwandelten Siebenmeter die nächste Niederlage der SG. Für Trainer Andre Neunzig war der Punktgewinn jedoch ein schwacher Trost: „Wir haben wieder kein gutes Spiel gezeigt und uns zu viele technische Fehler und unnötige Ballverluste geleistet. Am Ende können wir über den einen Punkt froh sein.“
Dabei sah es für die SG im ersten Durchgang noch gut aus. Bis zur Pause führten die Gäste sogar mit 19:15. Doch auch nach dem Seitenwechsel stellte die SG die Fehler nicht ab und bekam vor allem Jannis Maus (13 Treffer) überhaupt nicht in den Griff. Und so hätte den Oldenburgern die einzige Führung in der gesamten Partie beim 31:30 (57.) fast zum Sieg gereicht. Doch Reil behielt von der Siebenmeterlinie die Nerven.
