Ammerland - Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) hat kürzlich die vorläufigen Durchführungsbestimmungen für die Saison 2020/2021 auf den Weg gebracht. „Zunächst für die Frauen und Männer von den Oberligen bis zu den Landesklassen Weser-Ems“, erklärt Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof. Bis einschließlich 15. Mai nehme der Spielausschuss über die Internetplattform nuLiga Mannschaftsmeldungen entgegen.

Dass die HVN-Spieltechniker die Durchführungsbestimmungen zeitgleich mit der Öffnung der Meldeportale veröffentlichen, ist neu. „Macht aber Sinn”, erklärt Vizepräsident Schoof. „Wir wollen den Vereinen und Mannschaftsverantwortlichen mehr Planungssicherheit geben.”

Die „Rohspielpläne” in nuLiga werden laut Mitteilung des Vizepräsidenten erst veröffentlicht, „wenn wir die genaue Anzahl der Meldungen für die jeweilige Liga ermittelt haben“. Berücksichtigt ist der Beschluss, mit Ende der Spielzeit 2020/2021 die Landesklassen Weser-Ems aufzulösen. „Mannschaften, die nicht in die Landesliga aufsteigen, sind automatisch Absteiger in die jeweilige Regionsoberliga”, erklärt der Vizepräsident.

Veränderungen wird es auch beim Ablauf der Jugendspielklassen geben. Die Relegation für die kommende Spielzeit wurde von Mai erst einmal in den September gelegt, ein genauer Starttermin steht noch nicht fest. Bereits vor der Corona-Pandemie hatte der HVN angeregt, den Spielplan mit den zahlreichen Qualifikationsturnieren für die Landes- und die Oberligen schmaler zu gestalten.

So wurde weiteren Teams, die bereits in der Landesliga aktiv waren, die Chance eingeräumt, auch in der neuen Spielzeit in der gleichen Liga anzutreten. Davon profitierten unter anderem die A-Junioren des VfL Edewecht. Eigentlich hätten die Ammerländer in der Landesliga-Saison 2019/2020 den vierten Platz belegen müssen, um sich den Gang durch die Qualifikation zu sparen. Nun sind aber auch die VfLer als Tabellensechster bereits für die Landesliga in 2020/2021 gesetzt.

„Das sind gute Nachrichten, es hat sich also gelohnt, dass wir uns in der Rückrunde noch einmal voll reingehängt haben. Jetzt wollen wir aber auch die Qualifikation für die Oberliga schaffen“, hofft VfL-Trainer Knut Trepper, der seinen Kader fast komplett zusammenhalten kann.