AMMERLAND - Zu Beginn der Woche kam es zu zwei Punktspielen in der Fußball-Kreisliga.

Kickers Wahnbek – FC Rastede 3:2.

Vor über 400 Zuschauern, die ein faires Gipfeltreffen sahen, erkämpften sich die Wahnbeker eine 3:0-Führung. David Bollmann traf nach zwei Minuten, Torabian erhöhte per Elfmeter und FC-Keeper Thomas Henke schenkte praktisch Rüstem Ersu mit einem katastrophalen Abwurf den dritten Treffer. Die Löwen, in den ersten 45 Minuten ohne Torchance, konnten durch einen Doppelschlag von Stefan Bruns (78.) und Hendrik Lehners (80.) zwar nochmal für eine spannende Schlussphase sorgen, die Partie aber nicht mehr drehen. Spieler der Partie war Sedan Dag, der Rastedes Fahad Al-Qaraghuli praktisch aus dem Spiel nahm. „Wir haben die Löwen gezähmt und auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt“, sagte Kickers-Manager Nasari. Tore: 1:0 Bollmann (2.), 2:0 Torabian (53. Handelfmeter), 3:0 Ersu (76.), 3:1 S.Bruns (78.), 3.2 Lehners (80.).

VfL Bad Zwischenahn – SW Oldenburg 4:2.

Überraschung in Rostrup: Zweimal lag der VfL gegen die favorisierten Gäste zurück und gewann doch noch. Kevin Köhler und Gerrit Wilken glichen noch vor der Pause aus, dann wurden die Ammerländer immer überlegener. Ein Platzverweis für die Gäste (60.) spielte der Lück-Elf in die Karten. Dirk Delger traf nach einem Solo zur Führung, Patrick Preuß erzielte das 4:2 nach einem Freistoß. „Der Sieg ist hoch verdient“, so VfL-Trainer Mario Lück. Tore: 0:1 Klaassens (13.), 1:1 Köhler (18. Foulelfm.), 1:2 Kühling (38.), 2:2 Wilken (43.), 3:2 Delger (71.), 4:2 Preuß (83.).

Vorschau auf die Partien vom 13. Spieltag.

SSV Jeddeloh II – GVO Oldenburg.

Erneut heißt es Abstiegskampf pur in Jeddeloh. Co-Trainer Martin Ötjen hofft, dass sich die personelle Situation beim SSV-Team verbessert, zumal sehr viel auf dem Spiel steht. Ein Remis hilft keinem von beiden Teams (Freitag, 19.30 Uhr).

FSV Westerstede – SV Eintracht.

De FSV geht personell am Stock. Torjäger Mario Fredehorst fällt mit Schulterverletzung für den Rest des Jahres aus. Außerdem fehlen Diekmann, de Wall, Lübben, Piepers und Reich. Aber jammern will man beim FSV nicht. Trainer Stefan Pollak erwartet ein Spiel auf Augenhöhe ( Freitag. 19.30 Uhr).

SV Ofenerdiek – SV Friedrichsfehn.

Friedrichsfehn hat nach dem Sieg von Kickers über Rastede selbst wieder gute Chancen im Meisterschaftsrennen. Damit das auch so bleibt, muss aber in Ofenerdiek gepunktet werden (Sonnabend, 14.30 Uhr).

VfL Bad Zwischenahn – 1.FC Ohmstede.

Zwischenahn hofft nach dem Heimsieg vom Mittwoch gleich nachlegen zu können. Im Stadion soll der erste Sieg gelingen (Sonntag, 14.30 Uhr).

FC Medya Oldenburg – TuS Wahnbek.

Nach der blamablen 1:7-Niederlage gegen SV Ofenerdiek sind die Wahnbeker in dieser Partie vor allem auf Wiedergutmachung aus. Das dürfte bei den heimstarken Oldenburgern jedoch schwer genug werden. „Medya ist eine spielstarke Mannschaft, gegen die wir mit Kampf gegenhalten müssen“, sagte TuS-Trainer Thomas Steiner und sieht sein Team in der Pflicht (Sonntag, 14.30 Uhr).