AMMERLAND - Vorschau auf die Spiele in der Fußball-Kreisliga.

Kickers Wahnbek – Schwarz-Weiß Oldenburg.

In Wahnbek hat man nach der Last-Minute Herbstmeisterschaft gut lachen. Aber das Team weiß auch, dass man jetzt der Gejagte ist. An Selbstbewusstsein mangelt es den Kickers jedoch nicht. „Wenn wir das Spiel machen, Druck und Dampf entwickeln, dann hat kaum ein Gegner eine Chance gegen uns“, sagte Wahnbeks Spielmacher Rüstem Ersu (Freitag, 19.30 Uhr).

FSV Westerstede – SV Friedrichsfehn.

FSV-Trainer Stefan Pollak war nach dem 2:2 gegen SV Brake II am Mittwoch stinkesauer. „Bei einigen meiner Spieler liegen Anspruch und Wirklichkeit meilenweit auseinander. Das darf gegen den Tabellenletzten nicht sein, wenn man einen gewissen Anspruch an sich selbst hat“, so Pollak und wird einmal mehr Wiedergutmachung im eigenen Stadion fordern. Gegen den Drittplatzierten ein schweres Vorhaben, denn Friedrichsfehn stellt das zweitstärkste Auswärtsteam der Liga (Freitag, 19.30 Uhr).

SSV Jeddeloh II – TuS Wahnbek.

In Wahnbek kann man jetzt nur noch nach vorne schauen, denn tiefer geht es nicht. Mit dem Braker Punktgewinn in Westerstede, gab es die Rote Laterne für den TuS. Trainer Thomas Steiner hofft, dass Glücksgöttin Fortuna endlich Erbarmen mit den Ammerländern hat. „Einsatz, Wille und Kampf stimmen, es fehlt wirklich nur das Quäntchen Glück“, so Steiner. Die SSV-Reserve will das anhaltende Formtief der Wahnbeker natürlich nutzen, um sich vom Tabellenkeller abzusetzen (Freitag, 19.30 Uhr ).

GVO – VfL Bad Zwischenahn. Abstiegskampf im Osternburger Sportpark. Zwischen den Oldenburgern und dem VfL liegt die Grenze zum Tabellenkeller und ein Punkt, den die Zwischenahner nach ihrer furiosen Aufholjagd im Plus sind. VfL-Coach Mario Lück sagte: „Wir haben uns mit den letzten Ergebnissen eine ganz gute Ausgangsposition verschafft. Da einige Spieler noch nicht wieder richtig fit sind, wird es zwar umso schwerer, aber wir gehen jetzt nicht mit schlotternden Knien in das Spiel (Sonntag, 14 Uhr).

TuS Elsfleth – FC Rastede. Bei den Löwen herrscht nach der verpassten Herbstmeisterschaft Katerstimmung. Jetzt geht es mit Vorsicht in die Wesermarsch. Elsfleth ist daheim eine Macht und dürfte nach dem 1:5-Debakel gegen Eintracht vergangenen Sonntag darauf brennen, sich zu rehabilitieren (Sonntag, 15 Uhr).