Ammerland - Die SG SchEdammBäke hat die Zwangspause dazu genutzt, wichtige personelle Entscheidungen voranzutreiben. Trainer-Duo Philipp Aspridis und Tahsin Düman werden ihr drittes Jahr bei der SG absolvieren, haben den Vertrag um ein Jahr bis Sommer 2022 vorzeitig verlängert.
„Beide Seiten sind sich schnell einig geworden und wir freuen uns sehr, dass Philipp und Tahsin sich auch weiterhin für die SG engagieren“, lautet ein Fazit von Christian Müller, dem 1.Vorsitzenden des FC Viktoria Scheps. Hinweis: Das Foto wurde im Sommer aufgenommen, zur lockdownfreien Zeit.
Info am Rande: Die SG SchEdammBäke setzt sich zusammen aus den drei Stammvereinen FC Viktoria Scheps, TuS Süddorf/Edewechterdamm und TSG Husbäke und ist zu finden unter
Mit zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Remis ging die SG als Tabellenvierter der 1.Kreisklasse Staffel Süd B in die Corona-Zwangspause. Der sportliche Aspekt steht bei den Trainern allerdings noch nicht im Vordergrund. „Wir wollen nicht nur die Mannschaft, sondern auch die SG weiterentwickeln“, sagt Philipp Aspridis, der sich auch auf die kommende Zeit freut, wenn man denn endlich wieder auf den Platz darf.
„Es ist einfach schön hier und wir fühlen uns gut aufgehoben“, wird Aspridis zitiert. Viel Arbeit wurde seit 2019 schon geleistet, dabei wurde und wird auch künftig die Jugend-Abteilung mit ins Boot genommen. „Angefangen haben wir damit, eine neues Defensivkonzept aufzubauen, welches auch schon Früchte getragen hat“, fügt Philipp Aspridis an.
„In diesem Jahr stand die Offensive im Vordergrund und auch hier haben wir tatsächlich merklich zugelegt“. Es haperte zuletzt noch ein wenig an der Umsetzung der Ideen. Die Pause nutzt das Trainerteam dazu, aus der Nachbetrachtung Schlüsse zu ziehen. Auch die Spieler werden gefordert. Es gibt einen eingespielten Cyber-Trainingsplan, der die Mannschaft auch schon durch den vergangenen Lockdown-Frühling gebracht hat.
Es gibt aber auch Abgänge zu verzeichnen. So hat beispielsweise Rolf Lübben seine Karriere nach zahlreichen Verletzungen beendet. „Ich bin mir aber sicher, dass Rolf uns in anderer Position erhalten bleibt“, wünscht sich Aspridis. Verjüngt wurde der Kader schon die A-Jugendlichen Ben Otto, Justin Günther, Simon und Jan Bruns. Zudem war Arke Tamling schon unterstützend im Kader.
Allen fehlt der Fußball und zudem auch die Fans, „die einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass wir uns hier so wohlfühlen. Es freut mich ungemein, dass die Zuschauer eine Handschrift von uns erkennen“, fügt Aspridis zum Schluss an.
