Ammerland - Mit gleich vier Ammerländer Mannschaften startet an diesem Wochenende die neue Saison in der Tischtennis-Bezirksliga. Damit ist der Kreisverband Ammerland der am stärksten vertretene Verband. Im Gegensatz zum Vorjahr, als mit dem TuS Ekern und der TSG Westerstede zwei Ammerländer Teams an den Start gingen, kamen mit dem TuS Ocholt und dem FC Rastede II gleich zwei weitere Mannschaften als Aufsteiger aus der 1. Bezirksklasse hinzu.

Die Ekerner, im Vorjahr auf Rang vier der Tabelle das bestplatzierte Team aus dem Ammerland, hoffen in diesem Jahr auf einen Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Grund für die vorsichtige Selbsteinschätzung sind Verletzungssorgen, die die Mannschaft um Mannschaftsführer Harald Kemper plagen: „Durch Ausfälle von unserer Nummer eins, Arno Wippermann, und mir selbst werden wir wohl erst Ende Oktober mit unserer eigentlichen Aufstellung antreten. Aber wir können auf guten Ersatz aus unserer zweiten Mannschaft bauen“, gibt sich Kemper zuversichtlich, dass der Saisonstart am Dienstag im Duell mit dem FC Rastede II gelingt.

Westerstede fand sich knapp hinter den Ekernern auf Rang sechs ein. Für diese Saison darf es nach dem Willen der Mannschaft um die Nummer eins, Daniel Sparding, ruhig noch ein paar Plätze nach oben gehen. „Wir möchten unter den ersten vier Mannschaften landen“, so Sparding. Als Meisterschaftsfavoriten haben die Kreisstädter den Elsflether TB und den Hundsmühler TV III benannt.

Andere Ziele definieren dagegen die Aufsteiger aus Ocholt und Rastede. „Als Nachrücker in die Bezirksliga gehen wir natürlich von einer schweren Saison aus und hoffen, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, lautet die Einschätzung vom Ocholter Kapitän Michael Pätzold. Helfen soll dabei Hendrik Schmidt, der bei seiner vorherigen Station Kickers Emden bereits Bezirksliga-Luft schnuppern konnte. Im Gegensatz zu den Selbsteinschätzungen von Kemper und Sparding trauen die Ocholter den Ammerländer Konkurrenten viel zu und benannten sie als Favoriten.

Auch der FC Rastede II stellt sich auf eine schwierige Mission ein und gibt den Klassenerhalt als Saisonziel an. In Sachen Meisterschaftsfavorit schließen sich die „Löwen“ der Einschätzung aus Westerstede an. „Den Hundsmühler TV III sehen wir am Ende ganz vorne“, lautet dann auch die Prognose von Mannschaftsführer Sören Bödeker.