Ammerland - In der Fußball-Kreisklasse Ammerland fanden am Wochenende vier von sieben Spielen statt. Die Partien des TSV Klein Scharrel gegen den TuS Ofen sowie TuS Ekern gegen FSV Westerstede II wurden auf den 30.März verlegt. Indes ist der VfL Bad Zwischenahn II zum dritten Mal in Folge nicht angetreten.
TuS Lehmden - TuS Vorw. Augustfehn 0:3
Die Gäste waren die spielbestimmende Mannschaft und haben einen absolut verdienten Sieg eingefahren. Adnan Ramani erzielte in der 15.Minute die Gästeführung und Jannik Trocha erhöhte diese Führung in der 33.Minute auf 2:0. „Wir haben uns aber zu sehr dem Gegner angepasst. Wollten sehen, was der Gegner macht und haben dabei vergessen unser Spiel zu spielen“, sagt Augustfehn-Coach Hambardzun Hovhannisyan. Durch einen Lehmder Platzverweis in Überzahl spielend sorgte Albert Bitter erst spät in der 86.Minute für den 3:0-Endstand. „Wenn auch mehr drin war, so bin ich doch zufrieden. Wir haben drei Punkte geholt, sind ohne Gegentor geblieben und haben die Aufstiegsrunde erreicht. Trotzdem werden wir in den nächsten Spielen noch zulegen“, sagt Hovhannisyan.
TuS Westerloy - TV Metjendorf II 5:1
Riesenjubel in der Westerloyer LVM-Arena. Mit dem 5:1-Sieg gegen den TV Metjendorf II haben die Westerloyer den zweiten Saisonsieg eingefahren und gleich einmal die rote Laterne an den TuS Lehmden abgegeben. Westerloy legte los wie die Feuerwehr und in der achten Spielminute erzielte Oliver Büntjen den Führungstreffer. Dem 2:0 durch Keno Hinrichs in der 23.Minute folgte das 3:0, zehn Minuten später, erneut durch Oliver Büntjen und Keno Hinrichs, ebenfalls mit seinem Treffer im Spiel erhöhte in der 37.Minute auf 4:0. Kaum bekannte Glücksgefühle durchfluteten die Räumlichkeiten in der Halbzeitpause. „Das war schon eine überragende erste Hälfte“, lobte dann auch Westerloy-Coach Darius Mandok. „Mir war ganz wichtig, das habe ich der Mannschaft mit auf den Weg gegeben, dass sie mannschaftliche Geschlossenheit auf den Platz bringen soll und was soll ich sagen, sie haben die Vorgaben super umgesetzt“. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte Kevin Schabacker das 4:1, „danach war ich mir nicht sicher. Denn ein 4:2 hätte unser Spiel empfindlich stören können“, sagt Mandok. Doch mit dem 5:1 durch Sebastian Gonschorek war die Messe gelesen. „Das war heute ein gelungener Auftritt. Wir sind uns alle darüber im Klaren, das wir noch viel, sehr viel arbeiten müssen. Aber, kämpferisch und mit dem nötigen Willen auf dem Platz, war das heute aus unserer Sicht eine ganz starke Leistung“.
TuS Ocholt II - TV Apen 7:2
Das es zu einem so deutlichen für die Gastgeber kommen sollte, war zur Pause nicht zu erkennen. Die Gäste aus Apen gingen durch Rabiullah Rezaie per Elfmeter in der 8.Minute in Führung, die drei Minuten von Jean-Philipp Wendler aber wieder ausgeglichen wurde. Apen ging in der 13.Minute durch Niklas Lährl erneut in Führung, doch auch diese wurde in der 27.Minute wieder ausgeglichen. Florian Stecklein war der Torschütze und mit diesem 2:2 ging es auch in die Pause. In der zweiten Hälfte wurden dann aber schnell die Weichen beim TuS Ocholt II auf Sieg gestellt. Durch ein Eigentor in der 46.Minute sowie einem Tor von Steffen Klarmann stand es in der 50.Minute 4:2. Klarmann legte noch das 5:2 (65.) und 7:2 drauf (86.) dazwischen traf Jean-Philipp Wendler zum 6:2 (75.). „Bei einem 7:2 ist man erst einmal zufrieden, doch der Weg dahin hat, gerade in der ersten Hälfte Nerven gekostet“, sagt Ocholt-Coach Lukas Hinrichs. „Spielerisch sah es bei beiden Mannschaften nicht schön aus, was aber auch an den Platzbedingungen lag. Die zweite Hälfte ging an uns und ich bin mit dem Ergebnis auch zufrieden. Verbesserungsbedarf gibt es aber noch bei der Chancenverwertung. Das Ziel war drei Punkte und das Erreichen der Aufstiegsrunde und diese Ziele haben wir erreicht. Jetzt schauen wir zuversichtlich in die kommenden Aufgaben“.
VfL Edewecht II - SVE Wiefelstede II 1:1
Die Gäste starteten schwungvoll und gingen durch Steffen Athing nach einer Viertelstunde verdient in Führung. „Wiefelstede hat die erste Viertelstunde dominiert, war die bessere Mannschaft und hatte auch die besseren Chancen“, sagt Edewecht-Coach Heiko Schiller. Nach und nach kamen die Gastgeber aber besser in die Partie und mit dem 1:1 durch Patrick Block war der Endstand in der 36.Minute erreicht. „Die zweite Hälfte hatten wir die besseren Möglichkeiten und waren auch das dominantere Team“, fügt Schiller an, zu weiteren Toren sollte es aber nicht mehr reichen. „Es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel und so geht der Punkt für uns am Ende auch in Ordnung, wenngleich wir schon mehr Chancen in der zweiten Hälfte hatten“. Dem konnte sich auch Wiefelstede-Coach Tom Meinders anschließen. „Alles in Allem geht das Remis schon in Ordnung. Das Spielgeschehen wog immer hin und her, mal Vorteile Edewecht, mal Vorteile Wiefelstede. Wir haben aber das Ziel Aufstiegsrunde erreicht und freuen uns jetzt auf das Spiel in Ofen. Und auch wenn es noch niemand geschafft hat, wollen wir in Ofen punkten“.
