Ramsloh - Ganz im Zeichen des Springsports stand der zweite Tag der siebten Auflage des Youngster-Turniers des Reit- und Fahrvereins Saterland. Wie schon bei der Dressur, hatten namhafte Ställe ihre Sattelakrobaten in das Saterland geschickt. Diese fanden in der Ramsloher Reithalle ausgezeichnete Bedingungen vor, was insbesondere den Hallenboden betraf.

Geschick mussten nicht nur Reiter und Pferde beweisen, sondern auch Parcoursbauer Wolfgang Sagner und seine Leute aus Petersfehn. Das Oval der Reithalle bot mit seinen 20 mal 40 Metern nicht viel Platz für den Chefbauer, um alle vorgeschriebenen Hindernisse pferdegerecht und nicht zu beengt zu platzieren. Die meisten Reiterinnen und Reiter kamen damit gut zurecht.

Sehr gut lief es auch auf der Meldestelle, wo Tanja Claaßen das Sagen hatte. „Wir sind mit dem Verlauf des Turniers mehr als zufrieden. Es lief alles reibungslos. Einer Neuauflage im kommenden Jahr steht nichts im Weg“, sagte Vorsitzender Theo Fugel. Sein Dank galt den vielen freiwilligen Helfern.

Höhepunkt des Abschlusstages war die Springprüfung Klasse M mit Stechen. Gleich mehrere Reiter blieben im Normalparcours fehlerfrei. Fehlerfreiheit und Schnelligkeit waren auch im Stechen gefragt. Dieses meisterte Anne Högemann aus Garrel mit „La Matina“ am besten. Keinen Fehler und 35,71 Sekunden bedeuteten den Sieg, vor Uwe Hannöver (Falkenberg) und Vivian Martin (Cloppenburg). Lokalmatador Rainer Schnittger haderte ein wenig mit sich selbst. „Am zweiten Turniertag wollte es nicht so richtig bei mir laufen“, sagte Schnittger. Der Trost: Zwei Siege am ersten Tag.

Der erfolgreichste Verein war der Reit- und Fahrverein Hesel mit Familie Bruns an der Spitze.