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NWZonline.de Sport

Biathlon: Der beliebteste Wintersport von A bis Z

11.02.2020

Antholz Von diesem Donnerstag an bis Sonntag läuft die Biathlon-WM in Antholz. Hier gibt es die laut Umfragen beliebteste Wintersportart der Deutschen von A bis Z.

A wie Anschießen: Eine Stunde vor Wettkampfstart testen die Athleten die Bedingungen am Schießstand und stellen ihre Waffe ein.

B wie Biathlon: Aus dem Griechischen, bedeutet so viel wie „Doppelkampf“ – Skilaufen und Schießen im Wechsel. 1960 wurde es mit dem Männer-Einzel olympisch. Erst 1992 folgten die Frauen.

C wie Crossfire: Ein peinliches, eher seltenes Missgeschick. Aber selbst Stars wie Magdalena Neuner oder Uschi Disl schossen schon auf die falschen Scheiben. Die Treffer zählen nicht, es müssen Strafrunden gelaufen werden.

D wie Durchmesser: Der Scheibendurchmesser beträgt beim liegenden Anschlag 4,5 Zentimeter, stehend sind es 11,5 Zentimeter.

E wie Entfernung: Die Scheiben sind immer 50 Meter entfernt. Pro Schießeinlage sind fünf Scheiben zu treffen.

F wie Fehlschuss: In Sprint, Massenstart und Verfolgung muss der Athlet pro Fehler eine Strafrunde laufen. Im Einzel gibt es pro Fehler eine Strafminute. In Staffeln kann man mit drei Nachladern pro Schießen Fehler kompensieren.

G wie Groß: Ricco Groß, früherer deutscher Damen-Co-Trainer, trainiert jetzt die Österreicher. Der 49-Jährige gewann zwischen 1990 und 2007 für Deutschland 28 Medaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, ist damit der beste Deutsche.

H wie Holmenkollen: Hoch über der norwegischen Hauptstadt Oslo befindet sich das Mekka des nordischen Wintersports. Die Sieger dürfen sich oft über eine Audienz bei König Harald freuen.

I wie IBU: Die Internationale Biathlon-Union ist der Weltverband mit Sitz in Salzburg. Präsident ist seit September 2018 der Schwede Olle Dahlin.

J wie Jachymov: In dem Ort in der früherem Tschechoslowakei fanden 1981 die ersten internationalen Biathletinnen-Wettkämpfe statt.

K wie Kaliber: Seit 1978 wird mit Kleinkaliberwaffen (5,6 mm) ohne Ladeautomatik geschossen, genauer gesagt mit einem Kaliber 22. Das Waffengewicht liegt zwischen 3,5 und 6 Kilogramm.

L wie Lizenz: Um auf internationaler Bühne Wettkämpfe durchführen zu können, müssen Stadien eine A- oder B-Lizenz des Weltverbandes IBU vorweisen. Für die Ausrichtung eines Weltcups oder einer Weltmeisterschaft benötigt man die A-Lizenz.

M wie Massenstart: Seit 1998 im Weltcup, es starten 30 Athleten. Die Laufstrecke beträgt 12,5 bzw. 15 Kilometer mit viermal Schießen.

N wie Nähmaschine: Die fürchten die Biathleten beim Stehendschießen. Bei Erschöpfung oder wenn die Skijäger zu lange warten und der Puls unter eine bestimmte Frequenz fällt, zittern die Beine. Es kommt zu Fehlschüssen und Strafrunden.

O wie Ole Einar Björndalen: Keiner hat mehr Siege als der Norweger. Der achtfache Olympiasieger und 20-fache Weltmeister gewann 94 Weltcuprennen. Auch im Langlauf konnte der 46-Jährige einmal gewinnen. Er coacht jetzt mit seiner Frau Darja Domratschewa das chinesische Team.

P wie Puls: Beim Laufen geht er bis auf 180 Schläge pro Minute hoch. Am Schießstand beruhigen die Athleten den Puls innerhalb von Sekunden, schießen bei ca. 150 bis 160 Schlägen. Ein zu niedriger Puls überträgt sich auf das Gewehr, er erschwert das Zielen.

Q wie Quartett: Vier Athleten kämpfen in der Staffel um die Podestplätze. Seit 2005 gibt es auch WM-Medaillen in der Mixed-Staffel aus zwei Frauen und zwei Männern.

R wie Ringkorn: Sitzt am vorderen Ende des Gewehrlaufes und bildet zusammen mit dem Diopter das Visier der Schützen.

S wie Strafrunde: Sie ist 150 Meter lang. Dafür brauchen die Athleten zwischen 21 und 23 Sekunden.

T wie Temperatur: Laut Wettkampfregel 6.6.1 dürfen Rennen nicht gestartet werden, wenn die am kältesten Teil der Anlage 1,5 Meter über dem Boden gemessene Lufttemperatur unter minus 20 Grad liegt.

U wie Unterstützungsriemen: Den benötigen die Biathleten beim Liegendschießen. Ein Rechtsschütze trägt den Lederriemen am linken Oberarm, ein Linksschütze am rechten. So wird die Waffe stabilisiert.

V wie Verfolger: Oder Jagdrennen. Der Sprint-Sieger geht als Erster in die Loipe. 10 bzw. 12,5 Kilometer (Frauen/Männer) mit vier Schießeinlagen sind zu absolvieren. Wer als Erster ankommt, gewinnt.

W wie Wachstruck: Ein Lkw für die Skitechniker. Seit 2012 hat auch die deutsche Mannschaft diese mobile Skiwerkstatt, die Trucks sind 400 PS stark.

X wie Xianying Liu: Eine von drei Chinesinnen, die bisher eine WM-Medaille gewonnen haben. Sie holte 2005 in Hochfilzen Silber hinter Uschi Disl in der Verfolgung.

Y wie Yu Shumei: Ist die erfolgreichste Biathletin Chinas. Holte bei der WM 2000 Silber im Einzel.

Z wie Zusatzmunition: Auch Nachlader genannt. Gibt es nur bei den Staffeln. Jeder Staffelläufer hat maximal drei Extra-Patronen pro Schießeinlage. Bei weiteren Fehlschüssen geht’s ab in die Strafrunde.

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