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NWZonline.de Sport

Neureuther und der letzte WM-Slalom

16.02.2019

Are Spätestens seit Donnerstag weiß Felix Neureuther, wie die Medaillen bei den Weltmeisterschaften in Are aussehen. Da schaute am Tisch im Party-Haus „Tirolberg“, an dem er mit seiner Frau Miriam saß, eine vergnügte Viktoria Rebensburg vorbei. Felix umarmte die Vicky, die ihr Silber mit erkennbarer Freude um den Hals trug, sekundenlang so fest, als wolle er auch die Medaille festhalten, die er am Sonntag nach dem Slalom selbst so gerne bekäme.

Vieles deutet darauf hin, dass Neureuther an diesem Sonntag (11 und 14.30 Uhr/ ZDF und Eurosport) das letzte große Rennen seiner bewegten Karriere fährt – und dass ihm dabei kein grandioser Abgang vergönnt sein wird. Er träumt von einer Medaille, irgendwo, sagt er, müsste ja auch noch jene „im Schnee liegen“, die er vor zwölf Jahren bei der WM an gleicher Stelle im Slalom geradezu weggeschmissen hatte. Doch auch wenn sich Neureuther jetzt wieder „als Athlet und nicht mehr als fahrendes Wrack“ fühlt: Nie scheint er beim Kampf um die Hauptpreise so chancenlos gewesen zu sein wie diesmal.

Der Kreuzbandriss im November 2017, danach Allergie, Daumenbruch und Schleudertrauma – wegen der vielen Trainingspausen ist Neureuther auf dem Weg nach Are arg in Verzug geraten. Für sein wohl letztes Medaillenrennen greift er deshalb zurück auf altbewährtes Material, weil ihm die Zeit zum Ausprobieren des neuen davongerannt ist. Vor allem will er sich auf sein einzigartiges Gefühl für Ski und Schnee verlassen.

Are 2019 ist die neunte WM für Neureuther nach dem Debüt 2003 in St. Moritz. Er hat seitdem Gold gewonnen (2005 mit der Mannschaft), sowie Silber 2013 in Schladming, gefolgt von Bronze 2015 in Beaver Creek und Bronze 2017 in St. Moritz. Die Ausgangssituation vor zwei Jahren war der aktuellen nicht unähnlich: Neureuther, so schien es, hatte keine Chance auf eine Medaille. Diesmal hat er allerdings zusätzlich den Nachteil, nicht in der ersten Startgruppe fahren zu können, das bedeutet: Die Piste dürfte nicht mehr die beste sein. „Man kann“, versichert Neureuther aber, „schon noch ein Stück weit mit mir rechnen“.

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