ARSTEN - Der Schrecken nach dem 25:24-Pflichtsieg in letzter Sekunde gegen den Tabellenvorletzten VfL Stade II sollte bei den Frauen des SV Höltinghausen abgebaut sein. Denn nun will es der Handball-Oberligist beim TuS Komet Arsten am Sonnabend um 17 Uhr (Vereinshalle Egon-Kähler-Straße) besser machen und sein wahres Gesicht zeigen. Immerhin hat der Neuling wie die Gastgeberinnen dank fünf Siegen schon zehn Punkte verbuchen können.

Allerdings steckt wie Trainer Torsten Landwehr betont, zurzeit „spielerisch der Wurm drin“. „Im Angriff agieren wir zu statisch. Wir verzetteln uns in Einzelaktionen. Gegen Stade haben wir kein Tor vom Kreis aus erzielt“, hat er im Training moniert und deshalb für die Partie in Arsten eine erhebliche Steigerung eingefordert. „Sonst haben wir keine Chance, obwohl Arsten zuletzt trotz des 24:18-Sieges beim VfL Oldenburg III auch nicht überzeugt hat“, weiß Landwehr von vier seiner Spielerinnen, die den Gegner beobachtet hatten.

Fazit: In Normalform ist für Höltinghausen auch in Arsten etwas zu holen. Allerdings muss dann auch die große und wurfgewaltige Rückraumspielerin Esther Batke gestoppt werden, wie Landwehr betont. „Unsere gewohnte Abwehrformation wird da kräftig zupacken müssen. Notfalls wird sich Melanie Grafe speziell um die Haupttorschützin kümmern“, verrät der Coach, der diesmal auf Theresa Böckmann und Lena Walter verzichten muss, die für ihr Nachwuchsteam spielen. Fraglich sind die Einsätze von Julia Lemcke, Natascha Voßmann und Wiebke Neelen.