Rodenkirchen - Der AT Rodenkirchen hat am Sonnabend bei einem Tag der offenen Tür die Erweiterung seines Fitness-Centers vorgestellt. Entstanden sind ein 75 Quadratmeter großer Anbau im Fitness-Bereich, ein Übungs- und ein Abstellraum. Sponsoren, Vertreter der Gemeinde und des Kreissportbundes und später auch interessierte Sportler nutzten die Gelegenheit, sich die neuen Räume und Geräte anzusehen.
Dank an Kreissportbund
Eine Cross-Over-Station, eine Bizeps- und Trizepsmaschine, eine Schrägdrück- und eine Flachdrückbank, ein Dipständer mit Klimmzug und ein großer Spiegel konnten alleine durch Sponsorengelder und ohne Belastung der Vereinskasse angeschafft werden. Dies betonte der Leiter des Fitness-Centers, Werner zur Horst. Er bedankte sich auch beim Kreissportbund, der sich mit zehn Prozent an den Kosten für die Geräte beteiligt hatte.
Durch die Umstrukturierung im Fitness-Center konnte auch neues Personal geworben werden. Hinzugekommen sind sieben neue Mitarbeiter für die Aufsicht und als Leiter für die mittlerweile acht Kurse. „Das lief wie von selbst“, freute sich Werner zur Horst, der das Engagement aller Helfer ausdrücklich lobte.
100 Kursteilnehmer und 180 Aktive im Fitness-Bereich seien eine sehr gute Auslastung. Der Verein hatte zuvor in die Ausbildung investiert und unter anderem die nun stellvertretende Leiterin Dörte Börries zur Fitness-Trainerin schulen lassen. Auch einige C-Lizenz-Trainer seien hinzugekommen, sagte Werner zur Horst. Zudem wurde das Eintrittsalter von 18 auf 16 Jahre gesenkt, so dass auch mehr Jugendliche den Weg ins Fitness-Center fanden.
Von turbulenten Wochen in der Vergangenheit sprach der ATR-Vorsitzende Stefan Hauk. Die engen Räumlichkeiten seien nun überwunden und mit dem Anbau werde die Entwicklung des Vereines weitergeführt. Die Sparte werde in Zukunft durch die Neuorganisation nach dem Weggang von Hans-Jürgen Biskup mehr vereinsorientiert geführt. Die Verwaltungsarbeit obliege der Vereinsführung, während der sportliche Bereich in den Händen von Werner zur Horst liege.
Die alten Verträge wurden aufgelöst und durch einen Spartenbeitrag ersetzt. Zudem gebe es jetzt kurzfristigere Verträge, die zwar für den Verein ein höheres Risiko bedeuteten, aber den Sportlern mehr Flexibilität erlaubten. So konnten schon einige neue Mitglieder gewonnen werden.
Der Zulauf im Fitness-Center zeige den veränderten Umgang der Gesellschaft mit der eigenen Gesundheit, sagte der Kreissportbundvorsitzende Wilfried Fugel. In Rodenkirchen stünden der Verein und die Gemeinschaft und nicht der kommerzielle Gewinn im Vordergrund. Wilfried Fugel lobte auch die Unterstützung durch die Sponsoren und viele Helfer. Er versprach nach der Förderung der Geräte auch eine Bezuschussung des Anbaus durch den Kreissportbund.
ATR auf richtigem Weg
Dass der Anbau gänzlich ohne eine finanzielle Unterstützung seitens der Gemeinde Stadland geleistet wurde, betonte Bürgermeister Boris Schierhold. Lediglich die Genehmigungen wurden von der Gemeinde erteilt. Der Zuspruch seitens der Sportler zeige, dass der ATR auf dem richtigen Weg sei.
