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NWZonline.de Sport

Schiedsrichter: Auch Routiniers entscheiden falsch

19.12.2016

Frankfurt Die Debatte über die Schiedsrichter wird zum Dauerthema. Und jetzt schwächeln auch noch die Vorzeige-Referees Felix Brych und Wolfgang Stark. Mit teilweise gravierenden Fehlentscheidungen erhitzten die Unparteiischen am Wochenende erneut die Gemüter. In Bremen beschenkte der 47-jährige Stark, mit 334 Bundesliga-Spielen der Erfahrenste seiner Zunft, die Gastgeber, weil er Köln einen Elfmeter versagte. In Wolfsburg pfiff EM- und WM-Spielleiter Brych (41) für Frankfurt einen Elfmeter, der keiner war – und einen nicht, der einer war.

In Zeiten des Hochgeschwindigkeits-Fußballs läuft zur Zeit alles gegen die Unparteiischen, wie auch eine Begebenheit aus der 2. Bundesliga zeigte: Beim Spiel Union Berlin - Greuther Fürth (1:1) bekam Bibiana Steinhaus, die erste Schiedsrichterin im Profifußball, den Ball von Stephan Fürstner so unglücklich in den Rücken, dass Serdar Dursun dies als Vorlage zum Ausgleich für Fürth nutzte.

Vor einer Woche hatte Christian Dingert (Lebecksmühle) in Frankfurt nach Angaben von Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann in der Halbzeit gesagt, „dass ich ihn in der Halbzeit hätte auswechseln müssen“. Die allgemeine öffentliche Schelte hat die Spielleiter offenbar nicht unberührt gelassen. „Ich hatte auf jeden Fall das Gefühl, dass der Schiedsrichter verunsichert ist“, sagte Dortmund Trainer Thomas Tuchel nach dem 2:2 in Hoffenheim.

Dort versuchte Benjamin Brand am Freitagabend, alles besser zu machen und verteilte früh Verwarnungen. Im Laufe des Spiels hätten ihm aber Beobachter eine Körpersprache gewünscht wie jene des zurückgetretenen Schiedsrichter-Hünen Knut Kircher, der in Sinsheim auf der Tribüne saß. Denn der 27-Jährige Bamberger übersah erst, dass Sandro Wagner beim 2:1 für die Kraichgauer Sven Bender weggeschubst hatte. Dann zückte er gegen Marco Reus zu Unrecht die Gelb-Rote Karte. Dieser war bei einem Zweikampf mit Nadiem Amiri selbst am Trikot gezerrt worden.

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