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NWZonline.de Sport

Bundesliga: Auf klaren Sieg folgt Beförderung

07.11.2016

Freiburg /Wolfsburg Keine 18 Stunden nach dem unmissverständlichen Signal der Mannschaft machte Geschäftsführer Klaus Allofs Nägel mit Köpfen: Valérien Ismael wird vom Interims- zum dauerhaften Cheftrainer des VfL Wolfsburg befördert und soll den ambitionierten Werksclub wieder in die Erfolgsspur führen. „Die gründliche Prüfung aller Alternativen hat gezeigt, dass dies die beste Lösung für uns darstellt“, sagte Allofs am Tag nach dem befreienden 3:0-Sieg beim SC Freiburg.

Statt des zuletzt heiß gehandelten Bruno Labbadia oder eines Star-Trainers wie Roberto Mancini setzen die Wolfsburger also auf eine kleine Lösung aus der eigenen Talentschmiede und folgen damit einem Trend in der Fußball-Bundesliga. Auch Borussia Mönchengladbachs André Schubert und Werder Bremens Alexander Nouri erwiesen sich in einer „Testphase“ als erhoffte Dauerlösung.

„Ich freue mich, dass ich den Weg mit der Mannschaft, den wir vor zweieinhalb Wochen eingeschlagen haben, weitergehen darf“, sagte der bisherige U-23-Coach Ismael: „Ich weiß, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber ich bin zutiefst überzeugt, dass das Team zu einhundert Prozent mitziehen wird und wir gemeinsam Erfolg haben werden.“ Ismael besitzt in Wolfsburg einen Vertrag bis 2018.

Tatsächlich hatten sich seine Spieler nach dem Befreiungsschlag im Breisgau unmissverständlich zum 41-jährigen Ex-Profi bekannt, der als Spieler 2004 mit Werder Bremen Meister und Pokalsieger geworden war. Nachdem sich die Mannschaft zu ihrer Jubeltraube um Ismael versammelte hatte, ließ Mario Gomez der eindeutigen Geste noch deutlichere Worte folgen. „Die Bilder sprechen doch für sich“, sagte der zweifache Torschütze: „Wir haben schon einen Trainer auf dem Gewissen. Wir wollen keine Trainer-Vernichtungsmaschine sein. Wir hoffen, dass wir mit ihm die Kurve kriegen.“

Direkt nach dem Abpfiff wollte sich Allofs nicht in die Karten schauen lassen. Doch am Sonntag teilte der 59-Jährige dann mit: „Wir haben von Anfang an betont, dass Valérien eine Chance bekommt und diese hat er in unseren Augen hervorragend genutzt – und das nicht nur, weil die Mannschaft am Samstag in Freiburg gewonnen hat, sondern weil er mit seiner Arbeitsweise überzeugt.“

Ismael, der im Oktober auf Dieter Hecking gefolgt war, richtete nach dem Sieg in Freiburg bereits selbstbewusst den Blick auf die kommenden Aufgaben. „Die drei Punkte bringen uns Ruhe für die nächsten zwei Wochen. Ich hoffe, wir können den Schwung mitnehmen“, äußerte der Franzose, der seinen Schützlingen für die Unterstützung dankte: „Man spürt, dass etwas zusammenwächst. Aber wir wissen natürlich, dass wir liefern müssen.“

Vor 23 500 Zuschauern brachte Gomez den VfL mit seinen Saisontoren Nummer zwei und drei (41. und 53.) auf die Siegerstraße. Ricardo Rodriguez setzte per Foulelfmeter den Schlusspunkt (86.).

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