Landkreis - Mit einem Auftaktsieg sind die Aufsteigerinnen aus Ganderkesee in der Tennis-Landesliga in die Sommersaison gestartet. Die Nordliga-Damen 50 verloren gegen Hannover nur knapp.

Damen 50, Nordliga: Huder TV - HTV Hannover 4:5. Dreimal Matchtiebreak im Einzel hieß es für die Huderinnen – doch einzig Edeltraud Horstmann (5:7, 6:2, 10:8) war gegen Inga Ravens erfolgreich. „Das war ein Marathonmatch“, kommentierte Kapitänin Elvira Precht das knapp drei Stunden lange Spiel. Nach 5:7 und 6:2 ging es in den Matchtiebreak. Hier führte Horstmann bereits mit 9:3, als die Gegnerin bis auf 9:8 herankam, ehe die Huderin den Sieg mit dem 10:8 klar machte.

Barbara Moser (2:6, 7:5, 7:10 gegen Karin Lampe) und Irene Schmitt-Wollner (4:6, 6:4, 2:10 gegen Anke Lesinski-Schiedat) verloren ihre Matches indes knapp. Da auch Meike Hautz (0:6, 1:6 gegen Michaela Fröhlich) und Gaby Ulrich (0:6, 2:6 gegen Ingrid Kieschke-Sunkel) verloren und nur Chun Oberwandling noch mit 6:3 und 6:1 gegen Erika Buchholz gewinnen konnte, stand es nach den Einzeln 2:4.

Somit hätten nur drei Doppelsiege die Huderinnen retten können. Horstmann/Ulrich (6:4, 7:5 gegen Buchholz/Fröhlich) und Oberwandling/Moser (6:0, 6:1 gegen Ravens/Lesinski-Schiedat) gewannen sogar ihre Partien, aber Hautz/Schmidt-Wollner verloren mit 0:6 und 1:6 gegen Kieschke-Sunkel/Lampe. Damit stand am Ende eine knappe 4:5-Niederlage fest.

„Es war äußerst knapp – wir hätten auch gewinnen können“, sagte Precht. „Hannover war unser vermeintlich stärkster Gegner. Wir sind nicht betrübt, weil wir uns so etwas schon gedacht hatten.“

Damen, Landesliga: TC BW Papenburg - Ganderkeseer TV 2:4. Noch im Winter hatten die Ganderkeseerinnen 3:3 gegen Papenburg gespielt – am Sonntag feierten die Aufsteigerinnen ihren ersten Sieg in der Landesliga. Damit klettert der GTV gleich auf den zweiten Tabellenplatz. An Position eins setzte sich Kristina Quindt mit 7:5 und 6:3 gegen Henrieke Breer durch. Tanja Lindner gab ein Spiel mehr ab und siegte mit 7:5 und 6:4 gegen Lisa Albers. Eng wurde es bei Janne Hafermann: Mit 3:6, 6:4 und 2:6 verlor sie am Ende gegen die nervenstärkere Anne Mammes. Und auch Theresa Fuchs hatte beim 3:6 und 6:7 nur knapp das Nachsehen.

Somit ging es mit einem 2:2 in die Doppel. Dort siegten Quindt/Hafermann recht deutlich mit 6:4 und 6:2 gegen Breer/Breer. Umkämpfter lief das zweite Doppel, doch mit einem 6:4, 4:6 und 7:5-Dreisatz-Sieg waren schließlich auch Lindner/Fuchs gegen Albers/Mammes erfolgreich.

„Wir hatten damit nicht gerechnet“, sagte Mannschaftsführerin Fuchs. „Es war alles drin und die Spiele waren sehr ausgeglichen.“ Sonst sei ihr Saisonstart meist nicht so gut verlaufen. Fuchs: „Jetzt können wir ein bisschen entspannter in die nächsten Spiele gehen.“