Hude/Bookholzberg - Vor interessanten Heimspielen stehen die HSG Hude/Falkenburg und HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Frauen-Oberliga an diesem Wochenende.

HSG Hude/Falkenburg - BV Garrel (Sonnabend, 19 Uhr). Den Tabellenfünften empfängt die Mannschaft von HSG-Trainer Thorsten Stürenburg in der neuen Sporthalle Am Steinacker in Ganderkesee. Die Gäste befinden sich nach einem schwachen Saisonstart (zwei Niederlagen) im Aufwind und konnten ihre letzten drei Partien allesamt gewinnen. „Scheinbar ein unberechenbarer Gegner“, ist sich HSG-Trainer Thorsten Stürenburg nicht ganz sicher, was seine Mannschaft erwartet. Dennoch nimmt er seine Spielerinnen, die in der Tabelle ungeschlagen mit 10:0 Punkten Rang zwei einnehmen, in die Pflicht: „Garrel ist eine Mannschaft, die wir mit unseren Ansprüchen beherrschen müssen.“

Als sich die beiden Kontrahenten vor einem halben Jahr im letzten Oberligapunktspiel der Saison 2013/2014 gegenüberstanden, kam die HSG in eigener Halle nicht über ein 26:26 hinaus. In dieser Saison verfügt das Team aus dem Landkreis Cloppenburg mit Alisha Aumann und Tina Deeben über zwei U-21-Akteurinnen, die mit einem Doppelspielrecht für den Drittligisten SFN Vechta ausgestattet sind. Da Vechta schon am Freitag im Einsatz war, könnten beide Spielerinnen gegen Hude/Falkenburg mitwirken. „Das sollte uns aber egal sein“, strotzen Stürenburg und sein Team vor Selbstbewusstsein. „Wir wollen unser Spiel durchsetzen.“ Dafür hat der HSG-Trainer alle Spielerinnen an Bord. Auch Nadja Albes, Franziska Bohlken, Katharina Stuffel und Pia Möller, die sich am vergangenen Wochenende beim 32:27-Auswärtssieg gegen den TV Cloppenburg leichte Blessuren zugezogen hatten, sind wieder einsatzfähig.

HSG Grüppenbühren/ Bookholzberg - ATSV Habenhausen (Sonntag, 16 Uhr). So langsam scheint Grüppenbühren/Bookholzberg in der Oberliga angekommen zu sein, denn nach dem zweiten Erfolg konnte sich der Aufsteiger zunächst einmal im unteren Mittelfeld etablieren. Doch nun kommt mit dem Tabellenführer ein richtiger Brocken auf das Team von Trainer Stefan Buß zu. Buß zeigt sich beeindruckt von der Stärke des Spitzenreiters, denn allein der Rückraum ist im Zusammenspiel mit dem Kreis kaum in den Griff zu bekommen. Das zeigen auch die bisherigen Ergebnisse des ATSV, denn in jedem Spiel warfen die Süd-Bremerinnen mehr als 30 Tore. Hier will die HSG versuchen, mit einer starken Deckung gegenzuhalten. „Wir haben nichts zu verlieren, denn Habenhausen will aufsteigen und wir wollen den Aufstiegsaspiranten möglichst lange ärgern“, hofft der Coach auf ein interessantes Spiel.

Neu im Kader des Aufsteigers ist Janina Meinke, die zuletzt für den Wilhelmshavener HV aktiv war und nun bei der HSG eine führende Rolle übernehmen soll.