AUGUSTFEHN - In der dritten und entscheidenden Runde der Landesliga-Relegation schafften die Handball-A-Junioren des TuS Augustfehn nach drei Spielen den Aufstieg in die Landesliga. Ungeschlagen mit einem Unentschieden und zwei Siegen beendete das Team das Turnier in Aurich. Somit spielen in der nächsten Saison nach dem bereits feststehenden Aufstieg der B-Junioren des VfL Bad Zwischenahn zwei Ammerländer Mannschaften in der höchsten Jugendklasse im Weser-Ems-Bereich.

In der ersten Begegnung gegen Grönegau-Melle führte die Mannschaft vom TuS Augustfehn bis 35 Sekunden vor Spielende immer mit zwei bis drei Toren. Kurz vor Schluss kassierte der TuS dann aber den ärgerlichen Ausgleichstreffer zum 13:13-Endstand. Das anschließende Siebenmeterwerfen, das für einen eventuellen direkten Vergleich ausgetragen werden musste, verloren die Augustfehner Jungen. Das zweite Spiel gegen Georgsmarienhütte endete mit einem klaren 20:12-Erfolg. Die Abwehr stand wie gewohnt sehr sicher. Nach der 11:6-Pausenführung kamen die Augustfehner immer wieder nach Tempogegenstößen oder schönen Spielzügen zu Torerfolgen.

Im letzten und entscheidenden Spiel gegen den Zweiten der Parallelgruppe, dem FC Schüttorf, gewannen die Augustfehner deutlich mit 28:17 Toren. Von Anfang an ließen die Ammerländer keinen Zweifel daran, dass der Aufstieg gelingen sollte. Über 4:2 und 9:6 führte das Team zur Pause bereits mit 13:8 Toren. Drei schnelle Treffer nach Wiederanpfiff von Marco Alisch, Marcel Kramer und Gregor Ibbeken drückten die Stärke und den Willen der gesamten Mannschaft aus. Sogar in Unterzahl nach zwei Zeitstrafen beim Stand von 18:11 gelangen vier Tore. Spätestens jetzt bestand kein Zweifel mehr am Aufstieg.

Zum Team des TuS Augustfehn gehören (auf dem Bild hinten v. links): ) Simon de Graaff, Dominic Beckmann, Kai Glaubke, Marcel Meyer, Hauke Schubert, Dominik Stöhr, Gregor Ibbeken, (Mitte) Kevin Brötje, Jan-Ole Bruns, Marco Alisch, Julian Rost, Wilke Schmidt, Marcel Kramer, Maurice Bultmann-Krämer, (vorne) Co-Trainer Michael Häfner, Florian Häfner, Trainer Frank Holbein.