Augustfehn - Ein Wiedersehen ehemaliger Handballspieler des TuS Augustfehn gab es kürzlich in der Eisenhütte „Café – Restaurant – Kultur“ in Augustfehn. Neben 26 Spielern und Spielerfrauen, die schon in den 1960er und 1970er Jahren dabei waren, ließ es sich auch Wiebke Ruseler-Hemken als Handball-Abteilungsleiterin nicht nehmen, die Ehemaligen zu begrüßen.

Viele der einstigen Spieler hatten zum Teil weite Anfahrtswege zurückgelegt. Aus Bremen, Münster, Hannoversch-Münden, Buxtehude, Neubrandenburg und Melle aber auch aus Hude, Oldenburg, Bad Zwischenahn oder Leer machten sich die Ehemaligen auf den Weg nach Augustfehn. Mit dabei waren Spieler der ersten Herrenmannschaft, die 1976 Ammerland-Kreismeister wurden und dann drei Jahre in der Bezirksklasse spielten.

Die mit Abstand weiteste Anreise hatte Hermann Vohlken auf sich genommen. Aus Zell im Wiesental an der Deutsch-Schweizerischen Grenze machte er sich über Basel mit dem Zug auf den Weg in die alte Heimat zum Treffen. „Es war einfach herrlich, nach langer Zeit die ehemaligen Mitspieler wieder zu sehen“, erklärte der ehemalige Lehrer, der in Norden unterrichtete. „Man war sich nicht fremd und in den Gesprächen kamen viele Erinnerungen an gemeinsame ‚Handballschlachten’ wieder zum Vorschein“, ergänzte Vohlken.

Nach der Begrüßung gab es bei Kaffee und Kuchen viele nette Gespräche. Einige Ehemalige hatten sich seit 40 Jahren nicht mehr gesehen. Zwischendurch stellte man sich zum obligatorischen Mannschaftsfoto auf. Vorbereitet worden war das Treffen von Jochen Behrendt und Heino Schmidt. Anschließend machten die Handballer einen Spaziergang durch den Ort, um die Sporthallen Mühlenstraße und Schulstraße zu besichtigen. Alle staunten über die modernisierten und gepflegten Sportstätten. Auch die Gemeinde Apen als Schulträger wurde gelobt.