Aurich - Erneut zeigte die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ihr schwaches Auswärtsgesicht und kam beim MTV Aurich mit 23:33 (8:16) unter die Räder. Für die Landesligahandballer war es die zweite Saisonpleite.

HSG-Trainer Andreas Müller zeigte sich angesichts der Zehn-Tore-Packung richtig enttäuscht: „Wir sind eigentlich hierher gefahren, um dem Gegner das Siegen schwer zu machen. Darüber wird noch zu reden sein.“ Besonders im ersten Abschnitt war man gegen die schnellen Auricher Kombinationen machtlos. Bis zum Auricher 4:0 (7. Minute) hatten die Landkreisler noch keinen einzigen Torwurf zu verzeichnen. Auch nach dem ersten Treffer durch Julian Stolz fehlte weiterhin der richtige Biss im HSG-Spiel. So nutzten die Ostfriesen jeden Ballgewinn zu sicheren Kontertoren – 9:3 (14.). Durch ein kurzes Aufbäumen mit Toren von Tobias Sprenger, Marvin Auffarth und Stolz hieß es nur noch 6:9 (18.). Das kurze Strohfeuer versiegte allerdings schnell wieder.

„Auch wenn die zweite Hälfte fast ausgeglichen verlief, haben wir nie eine Chance gehabt, den Rückstand entscheidend zu verkürzen“, sagte Müller. Die Hausherren hatten nach jedem kassierten Treffer immer die passende Antwort. Aufgrund des deutlichen Rückstands wechselte Müller durch und gab Norman Lachs, Jona Schultz und Niklas Kowalzik Spielanteile. Die Youngster fügten sich auch gut in das HSG-Spiel ein. Auch die Abwehr zeigte sich jetzt etwas präsenter. Dennoch gab es nie annähernd eine Chance für Grüppenbühren/Bookholzberg, zu einem Punktgewinn zu kommen. Müller: „Wir werden noch einige Zeit benötigen, ehe wir uns wieder in die obere Tabellenregion arbeiten können.“