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ZWEITE BUNDESLIGA Aufsteiger Aurich wird Favoritenrolle gerecht

HANS-H. SCHRIEVERS

AURICH/VAREL - AURICH/VAREL - Das vorerst wohl letzte Duell der beiden Handball-Zweitligisten aus dem Bezirk Weser-Ems, OHV Aurich gegen die HSG Varel, endete mit einem verdienten 35:29-Sieg der Ostfriesen. Die Auricher waren deutlich überlegen und hatten in Torwart Vitali Feshchanka ihren großen Rückhalt. Für die Vareler dürfte der „sportliche Klassenerhalt“ jetzt nicht mehr erreichbar sein.

Mehr als 1000 Zuschauer verfolgten das Duell, das „Pfeffer“ besaß, aber keine „vergiftete“ Atmosphäre erzeugte. Beide Teams bemühten sich um eine disziplinierte Spielweise. „Der Gegner hat über 40 Minuten alles gegeben und hat dabei unsere Abwehr mehrfach in Verlegenheit gebracht. Im Laufe des Spiels konnten wir uns dann doch absetzen und mehrfach spielerische Elemente in den Vordergrund stellen. Wir sind nach dem Sieg mehr als zufrieden“, sagte Wolfgang Ladwig, Trainer des Neulings OHV Aurich, nach dem Spiel.

Mit Torwart Vitali Feshchanka, der drei Strafwürfe der Vareler Brecht, Lammers und Blacha zwischen der spielentscheidenden 40. und 43. Min. abwehrte, Kreisläufer Anders Henriksson (5), dem Ex-Vareler Rückraumspieler Jan-Philip Willgerodt (7), dem durchsetzungsstarken Peter Vozar (8) und dem sicheren Siebenmeterschützen Sergey Toma (5) waren die Auricher besser besetzt, so dass sie ihr temporeiches Spiel gekonnt umsetzten.

Für den in der 52. Minuteverletzt ausgeschiedenen Spielertrainer der HSG Varel, Arek Blacha, blieb nach dem Spielende nur noch der Glückwunsch für die Auricher. „In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber durch ihre starken Rückraumspieler Vorteile. Aurichs Torwart Feshchanka hat sensationelle Bälle gehalten. In der ersten Halbzeit konnten wir noch mithalten, dann nicht mehr“, stellte er fest und sprach von einem verdienten Sieg der Auricher. Zu seiner eigenen Verletzung erklärte Blacha nur knapp: „Na ja, es wird schon gehen.“

In den Reihen der Vareler gehörten neben Spielertrainer Arek Blacha auch Torhüter Christoph Dannigkeit und Linksaußen Tobias Weihrauch zu den wenigen Akteuren, die an diesem Tag Zweitliganiveau besaßen.

STatistik der Vareler 29:35-Niederlage

OHV Aurich:

Winkler, Feshchanka – Henriksson (5), Willgerodt (7), Vozar (8), Carstens (3), Toma (5), Behrens (1), Arends (n.e.), Budny, Warneke (5), Behrend, Wehmeyer (1), Krause, Arndt.

HSG Varel:

Rosenthal, Dannigkeit – Toepler (3), Cordes (1), Lammers (6), Brecht (1), Weihrauch (9/3), Janßen (n.e.), Bube (1), Stahl (verletzt), Evgeny Vorontsov (1), Blacha (6), Koring (1), Rudolphi, Ahmann (n.e.).

Schiedsrichter:

Torsten Brandt/Karsten Veit (Vlotho-Uffeln).

Zuschauer:

1050

Zeitstrafen:

OHV Aurich:7, HSG Varel: 5.

Strafwürfe

: OHV Aurich:5/4, HSG Varel: 7/3,

„In der ersten

Halbzeit konnten wir noch

mithalten“

Arek Blacha
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