Hude - Mit alles anderem als guten Startbedingungen treten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg beim TV Cloppenburg an (Samstag, 17.15 Uhr). Der Mannschaft werden neben den Feldspielerinnen Svenja Stapoisky, Lisa Busse und Kristin Schulze auch Torhüterin Katharina Woltjen fehlen. Hinter dem Einsatz von Rückraumspielerin Mareike Zetzmann steht kurzfristig auch noch ein Fragezeichen. „Sie hatte gestern beim Training massive Knieprobleme, und wenn das bis zum Spiel nicht besser wird, kann sie nicht spielen“, sagt HSG-Coach Timo Stein. Für einen kleinen Lichtblick sorgen indes Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft. Michelle Gerlach wird für Woltjen zwischen den Pfosten stehen. Anja Wessels wird als Spielerin das Team verstärken. Alles andere als zufriedenstellend war für Coach Stein in dieser Woche auch die schwache Trainingsbeteiligung. Dabei hätte die HSG beim Spiel gegen den TV Cloppenburg die Chance, sich für die 21:25-Niederlage im Hinspiel nicht nur zu revanchieren, sondern auch noch den dritten Sieg in Folge einzufahren. Allzu viel Ehrfurcht trotz der Personalprobleme hat Trainer Stein nicht. Cloppenburg sei spielerisch sehr stark, habe aber im Rückraum seine Schwächen. „Wir werden versuchen, das Tempo zu verlangsamen, um uns so die Chancen zu wahren.“

Obwohl die aktuelle Saison noch nicht ganz abgelaufen ist, richtet sich der Blick der HSG bereits auf die kommende Spielzeit. „Wir sind derzeit mit vielen Spielerinnen im Gespräch und hatten bereits externe Spielerinnen beim Probetraining. Bis Ende April werden wir mit der Planung durch sein und dies auch offiziell machen“, sagt Coach Stein. Fest steht in jedem Fall, dass Nadja Albes zur kommenden Saison zurück zum TV Neerstedt wechseln wird.