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NWZonline.de Sport

Wie 2012: Tennis-Giganten Djokovic und Nadal im Finale

25.01.2019

Melbourne (dpa) - Novak Djokovic sprach mit seinem kleinen Sohn vor der Vorschule noch über Spiderman, dann flog er förmlich ins Australian-Open-Finale der Tennis-Superhelden gegen Rafael Nadal.

Für den 6:0, 6:2, 6:2-Halbfinalsieg gegen den chancenlosen Franzosen Lucas Pouille benötigte der Weltranglisten-Erste in Melbourne nur 83 Minuten. "Es war ein perfektes Match für mich vom ersten bis zum letzten Punkt", stellte Djokovic zufrieden fest.

Am Sonntag (09.30 Uhr MEZ/Eurosport) will der 31-jährige Serbe genau wie Nadal Nachfolger des frühzeitig gescheiterten Roger Federer werden und dem Rekordsieger bei der Jagd nach den meisten Grand-Slam-Titeln wieder ein Stück näherkommen.

Im schon 53. Duell mit Nadal greift er nach seinem 15. Titel bei den vier wichtigsten Turnieren und dem dritten nacheinander. "Ich würde definitiv ein Ticket für dieses Match kaufen", scherzte Djokovic. Mit einem siebten Triumph in Melbourne wäre er dort Rekordsieger. 2012 besiegte er Nadal im Finale über fünf Sätze in 5:53 Stunden knapp.

Erst um 01.37 Uhr Ortszeit verwandelte er im bis dato längsten Grand-Slam-Finale der Geschichte seinen ersten Matchball gegen Nadal. "Dieses Match ist in unserer Rivalität der Zuckerguss auf dem Kuchen. Hoffentlich wird es diesmal nicht so lang, aber ich bin sicher, wir werden ein gutes Finale haben", sagte Djokovic, der mit 27:25 im direkten Vergleich führt.

Der 32-jährige Spanier strebt zehn Jahre nach seinem bislang einzigen Australian-Open-Sieg und schon drei Finalniederlagen seine 18. Grand-Slam-Trophäe an und hätte damit nur noch zwei weniger als Federer. Nadal war bereits am Donnerstag mit 6:2, 6:4, 6:0 gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ins Endspiel gekommen.

Djokovic präsentierte sich ähnlich dominant wie sein langjähriger Rivale 24 Stunden vorher. Nur bei seinem ersten Aufschlagsspiel hatte der Favorit Probleme, dann rauschte er in nur 23 Minuten durch den ersten Satz. Pouille wusste in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale kaum, wie ihm geschah und schien auch nervös.

"Ich habe versucht, Lösungen zu finden und habe keine gefunden", sagte Pouille. "Wenn er so spielt, ist er sicher der Beste in der Welt. Aber auch Rafa sieht großartig aus", erklärte der 24 Jahre alte Schützling der früheren Weltranglisten-Ersten Amélie Mauresmo.

Zum 1:1 im zweiten Satz machte der Weltranglisten-31. nach den ersten guten Aktionen sein erstes Spiel. Bei angenehmen 25 Grad - fast 20 weniger als noch zur Mittagszeit - agierte Djokovic von der Grundlinie aus aber nahezu fehlerfrei. Das Tempo des exzellent aufschlagenden und präzise die Bälle verteilenden Djokovic blieb einfach zu hoch.

Der nach seiner Ellenbogenoperation und einer langen Pause im vorigen Jahr wiedererstarkte Wimbledon- und US-Open-Champion sparte wie schon beim Aufgabesieg gegen den Japaner Kei Nishikori im Viertelfinale Kraft. Damit dürfte auch der eine Tag mehr Pause, den Nadal vor dem Endspiel hat, nicht ins Gewicht fallen.

Im dritten Durchgang ballte Djokovic die Faust nach dem Break zum 3:1 und stieß einen Schrei aus - es war praktisch die Entscheidung auf dem Weg in sein schon 24. Grand-Slam-Endspiel. Gutes Omen: Alle seine sechs bisherigen Endspiele in der Rod-Laver-Arena konnte der Belgrader gewinnen.

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