Hude - Das zu geringe Durchhaltevermögen in den letzten Minuten ist den Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg im Drittligaspiel bei der HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen (OKT) zum Verhängnis geworden. Eine Woche nach dem großartigen 41:24-Schützenfest im Kellerduell gegen den Rostocker HC musste sich das Tabellenschlusslicht im schleswig-holsteinischen Kropp mit 26:37 (12:13) geschlagen geben.

Die vorletzte Partie dieser Saison war für die HSG ein Spiegelbild des bisherigen Spieljahres. Lange mitgehalten, dem Favoriten die Stirn geboten – und am Ende dann doch unterlegen. So ähnlich lief auch die Begegnung gegen den Tabellenvierten. In der Anfangsphase ließ der Außenseiter den Gegner nicht davonziehen und gestaltete die erste halbe Stunde ausgeglichen – wenngleich Hude/Falkenburg zu keiner Zeit in Führung lag. Das Team von Coach Dean Schmidt erholte sich etwa von einem 4:7 und egalisierte durch einen Treffer von Jessica Galle zum 7:7 (18.). Sonja Cordes’ Tor zum 11:11 zwang HG-Trainer Vagn Hansen drei Minuten vor der Pause zu einer Auszeit.

Im zweiten Durchgang bekamen die Huderinnen keinen Zugriff mehr auf das Spiel: Über 19:12 (36.) und 24:16 (42.) kamen die Gastgeberinnen zu einem ungefährdeten Erfolg. Beste HSG-Werferin war Kea Drewes, die nach ihrem einjährigen Engagement zum (Noch)-Ligakonkurrenten TV Oyten wechseln wird. Der Rückraumschützin gelangen sieben Treffer.

„Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte waren eine Katastrophe – Schwamm drüber“, verkündete das Team auf seiner Facebookseite. „Nächstes Wochenende wollen wir uns gebührend verabschieden.“ Das Drittliga-Abenteuer endet für die HSG Hude/Falkenburg am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen TSV 1860 Travemünde. Theoretisch können die Schmidt-Schützlinge (4:38 Punkte) mit einem Sieg den letzten Platz noch verlassen und die rote Laterne an Rostock (6:36) weitergeben.