Oldenburg - Eine Abwechslung zum inzwischen tristen Bundesliga-Alltag bietet sich für die U-17-Fußballer des VfL Oldenburg an diesem Sonnabend. Im Halbfinale des Conti-Cups, dem niedersächsischen Landespokal, tritt das Team von Trainer Nils Grape ab 14 Uhr bei Ligakonkurrent VfL Wolfsburg an. Der Titelverteidiger ist zugleich Seriensieger in diesem Wettbewerb. Wolfsburg holte die begehrte Trophäe viermal in den vergangenen fünf Jahren. Endspielgegner 2009 war der VfL, der sich damals nach hartem Kampf erst in der Verlängerung geschlagen geben musste (1:3).

„Die Partie ist für die Jungs noch mal ein Höhepunkt in dieser Saison“, sagt Grape, der seine Mannschaft eindeutig in der Außenseiterrolle sieht. Einmal schon standen sich die Clubs in dieser Spielzeit gegenüber. Im Oktober verloren die Oldenburger das Bundesliga-Duell im Marschwegstadion mit 0:2.

Der Einzug ins Endspiel wäre eine große Überraschung. „Wir müssen einen perfekten Tag erwischen, um so eine Mannschaft schlagen zu können“, weiß Grape. Die Talente der „Wölfe“ belegen in der Bundesliga mit 32 Punkten aktuell Platz fünf. Der Aufsteiger aus Oldenburg hingegen ist als Schlusslicht mit mageren fünf Zählern nahezu abgestiegen.

Doch das alles zählt im Pokal nicht. Der Sieger vom Sonnabend qualifiziert sich für das Finale in Barsinghausen. Dort trifft er dann auf den Gewinner des Derbys zwischen Regionalligist Eintracht Braunschweig und dem Bundesliga-Team von Hannover 96, das erst am 24. April ausgetragen wird.