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NWZonline.de Sport

VfL Oldenburg kassiert Klatsche beim Thüringer HC

14.03.2019

Bad Langensalza Der Klassenunterschied zwischen dem VfL Oldenburg dem Thüringer HC war fast über das ganze Spiel deutlich zu sehen – doch nach etwa 40 Minuten drehte vor allem Angie Geschke auf. Oldenburgs Nationalspielerin verwandelte in Bedrängnis mit einem Heber, warf aus zweiter Reihe und spielte spektakuläre Pässe auf Rechtsaußen Jenny Behrend. Und weil der Bundesliga-Zweite seine Abwehr in der Phase nicht recht geordnet bekam und versuchte, ohne Torhüterin zu agieren, vollendete Kristina Logvin in der 47. Minute einen 8:3-Lauf für die Oldenburgerinnen. Das ärgerte den haushohen Favoriten – auch wenn dessen Führung dadurch lediglich von 15 beim 25:10 auf zehn Tore beim 28:18 reduziert wurde.

Fortsetzen konnte der VfL diesen Sturmlauf jedoch nicht, so dass die Gastgeberinnen wieder davonzogen und letztlich mit 36:23 (18:7) gewannen.

Schon in der Anfangsphase hatte der deutsche Handballmeister klar gemacht, dass sich die Gäste nicht zuviel Hoffnung machen sollten. Die THC-Verteidigung stand derart stabil, dass Oldenburg in der ersten Halbzeit kaum freie Würfe bekam. Kim Birke, sonst sehr treffsicher, musste ihre drei Versuche aus enorm spitzen Winkel abfeuern und blieb ohne Treffer. Selten fand der Ball den Weg zu Kreisläuferin Cara Hartstock – und wenn, dann bekam sie kaum Gelegenheit zum Werfen. Zu Torerfolgen aus dem Spiel kam nur Behrend von Außen und Geschke, Logvin sowie Myrthe Schoenaker aus der zweiten Reihe. Ihr erstes Bundesliga-Tor erzielte die Jugend-Spielerin Emma Neumann, die die fehlende Jane Martens auf Linksaußen vertrat.

Gegen die pfeilschnelle Offensive der Thüringerinnen hatte die zuletzt so starke VfL-Verteidigung auch keine probate Lösung. Allen voran Iveta Luzumova, mit 14 Toren beste Werferin des Spiels, fand immer wieder Lücken in der Abwehr. Torhüterin Julia Renner war es zu verdanken, dass der Rückstand zur Pause nicht schon noch größer war.

„Wir haben heute keinen Zugriff bekommen“, meinte VfL-Trainer Niels Bötel: „Wir hatten uns vorbereitet, aber mit der taktischen Variation, die der THC drauf hat, kamen wir nicht zurecht.“

Thüringen Trainer Herbert Müller hatte mit Blick auf die erste Halbzeit nur Lob für sein Team übrig: „Die erste Halbzeit war überragend, das war - bis auf zwei verworfene Siebenmeter - fast das Optimum, insbesondere was Abwehrverhalten und Umschaltverhalten angeht.“

Erholen können sich die Oldenburgerinnen nicht lange. An diesem Sonntag (16.30 Uhr/kleine EWE-Arena) empfängt der VfL den Tabellenfünften Bayer Leverkusen.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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