BAD ZWISCHENAHN - BAD ZWISCHENAHN - Eine große Familie traf sich jetzt auf einem besonderen Grundstück zu einem Fototermin. 130 Mitglieder der Familien Marken und Brader waren aus dem gesamten Bundesgebiet nach Bad Zwischenahn gereist, um sich kennenzulernen und Familiengeschichte zu pflegen.

Das Grundstück im Ufergarten, das jetzt als Hintergrund für das Foto diente, gehörte früher zu „Meyers Hotel“. Das ehemals bekannte, in den fünfziger Jahren abgerissene Zwischenahner Gebäude befand sich viele Jahre im Besitz der Familie Brader. Das dazugehörige Ufergrundgrundstück war ehemals Überflutungsbereich des angrenzenden Sees und wurde, als der Tourismus am Meer zunehmend eine Rolle spielte, als Park genutzt. Grund für das Familientreffen war die 700-jährige gemeinsame Familiengeschichte der Familien Brader und Marken.

Organisiert hatten das Treffen Margret Brader, Gertrud Brader und Günter Marken. Die ältesten Eintragungen dieser Eyhauser Familie finden sich im Jahr 1305. Die Familie Brader taucht im Jahr 1428 erstmalig in den Archiven auf. Ein Hinrich zu Eyhausen tauscht Eyhausen im Jahr 1687 gegen die Hausmannstelle Marken in Ohrwege , die Familie zu Eyhausen nennt sich von da an auch Marken. Im Jahr 1756 begründet in Bad Zwischnahn eine Heirat zwischen Harm Christian Brader aus Ohrwege und Anna Elisabeth Marken aus Ohrwege den gemeinsamen Familienstammbaum. Zeitweilig führt deren Sohn Johann Hinrich den Namen Marken, 1794 nimmt er wieder den Namen Brader an.

Auch der Sohn Meine Christian Brader führt weiterhin den Namen Marken. Der Namenwechsel sorgt zeitweilig für Verwirrungen in der Familienchronik.„Mit so vielen Teilnehmern zu unserem Familientreffen hatten wir nicht gerechnet, das Treffen fand in dieser gemeinsamen Form ja das erste Mal statt. Während sich die Braders in Moorwarfen bei Jever regelmäßig versammeln, war es für die Familie Marken das erste Zusammenkommen in einer so großen Gruppe“ berichtete Günter Marken, einer der Organisatoren der Veranstaltung. Nach dem gemeinsamen Foto im Ufergarten fand dann noch ein Mittagessen im „Museumskroog“ statt.