Landkreis - In der A-Jugend gab es für den Landkreis-Nachwuchs einen Sieg und zwei Niederlagen.

Landesliga, A-Junioren: FC Schüttorf 09 - TV Neerstedt 38:22 (17:12). TVN-Trainer Malte Kasper hatte gerade einmal sechs Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung, doch rechtfertigte das nicht die lasche Einstellung seines Teams. Zwar versuchte Kasper im Spiel immer wieder einzugreifen und seine Spieler auf den Gegner einzustellen, doch wurden seine Vorgaben für die Offensive nicht zur Kenntnis genommen. Auch in der Abwehr gab es kaum Absprachen, die Zuordnung fehlte und gegen den guten Rückraum der Gastgeber blieb man viel zu passiv. Im ersten Abschnitt verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Doch schnell häuften sich die TVN-Fehler, die Hausherren nahmen die Geschenke dankbar an und setzten sich mit Kontern immer weiter ab.

Landesliga, A-Juniorinnen: GW Mühlen - HSG Harpstedt/Wildeshausen 22:24 (12:15). Mit einer bärenstarken Leistung von Torhüterin Christine Martinkowski, die unter anderem fünf Strafwürfe entschärfte und den gegnerischen Angreiferinnen mit etlichen weiteren Paraden den Zahn zog, kam die HSG Harpstedt/Wildeshausen zum dritten Sieg in Folge. Mühlen hatte den besseren Start, erzielte die Führung und lag bis zur 26. Minute knapp mit 12:10 vorne. Erst jetzt wurde die Zuordnung in der Defensive besser, und mit vier Toren in Folge drehte die HSG erstmals das Spiel. Noch einmal erzielte Mühlen nach dem Seitenwechsel die Führung, dann übernahm die Steinberg-Sieben endgültig das Kommando. In der Schlussphase ließen die Gastgeberinnen besonders im Angriff nach, so dass die HSG den Vorsprung über die Zeit bringen konnte.

TSG Hatten-Sandkrug - HSG Nordhorn 23:24 (12:15). In einer kampfbetonten Partie hatte die TSG Hatten-Sandkrug kurz vor Spielende nicht das notwendige Quäntchen Glück, um wenigstens noch einen Punkt zu erreichen. Als Franziska Gil acht Minuten vor dem Ende per Konter zum 20:20 ausgleichen konnte, schien mehr möglich. Doch erneut waren es leichte Fehler, die sich schon wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel zogen und von den Gästen genutzt werden konnten. Selbst der erneute 20:22-Rückstand entmutigte die Gastgeber nicht, denn beim 23:23-Ausgleich in der letzten Minute war wieder alles drin. Den letzten Angriff spielten die Nordhornerinnen dann sehr lange aus, ehe 20 Sekunden vor dem Abpfiff die Kreisläuferin der HSG den entscheidenden Treffer erzielte.