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NWZonline.de Sport

Favre gibt sich kämpferisch

29.11.2019

Barcelona Lucien Favre gab sich nach seinem vielleicht letzten Europacup-Spiel als Trainer von Borussia Dortmund kämpferisch. Es sei zwar eine sehr schwierige Phase, betonte der Schweizer, aber „ich bin überzeugt davon, dass wir es schaffen. Ich habe Vertrauen.“

Das Vertrauen der BVB-Verantwortlichen in Favre schwindet nach der 1:3 (0:2)-Pleite in der Champions League beim FC Barcelona allerdings. Vor dem „Endspiel“ bei Hertha BSC mit dem neuen Coach Jürgen Klinsmann an diesem Samstag (15.30 Uhr) erhöhten sie den Druck auf den schwer angeschlagenen Trainer. Nur ein Sieg kann wohl Favres Aus beim achtmaligen deutschen Meister noch verhindern.

„Da wollen wir die Trendwende und den Anschluss an die oberen Plätze schaffen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Lizenzspielerchef Sebastian Kehl stellte klar, dass „wir dringend in die Erfolgsspur zurück müssen“.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte nach den peinlichen Auftritten in München (0:4) und gegen Paderborn (3:3) Ergebnisse gefordert. Die Dortmunder präsentierten sich bei der großen Show des überragenden Superstars Lionel Messi im Camp Nou nur phasenweise leicht verbessert, ein Schritt aus der Krise sei dies daher nicht gewesen, so Zorc nach den Gegentoren durch Luis Suarez (29. Minute), Messi (33.) und Antoine Griezmann (67.). Den Achtelfinaleinzug in der Königsklasse hat die Borussia zudem nicht mehr in der eigenen Hand.

Die Gäste agierten lange Zeit zu mutlos, Favre hatte in Marco Reus und Julian Brandt lediglich zwei gelernte Offensivspieler in seiner Startformation aufgeboten. Beim Pressing mangelte es an der Abstimmung, zudem erlaubte sich der deutsche Vizemeister wie vor dem 0:2 in Person von Mats Hummels zu viele individuelle Fehler, die Barcelona vor allem durch Messi in dessen 700. Spiel für die Katalanen (613 Tore) natürlich eiskalt bestrafte.

Der Großteil der Spieler zeigte sich selbstkritisch. „Es läuft bei uns momentan nicht in die richtige Richtung“, sagte Reus: „Wir kommen im letzten Drittel nicht richtig nach vorne. Da müssen wir zielstrebiger sein, auch mal einen riskanten Pass spielen.“

Die Einwechslung von Jadon Sancho nach der Pause wirkte sich dabei positiv aus, der englische Jungstar bezwang Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (77.). Doch Sancho leistete sich zuletzt auf und neben dem Platz einige Undiszipliniertheiten. „Wir brauchten elf Spieler, die fokussiert und bereit auf dem Platz sind“, begründete Favre seine Entscheidung gegen Sancho in der Startelf.

Doch wie viele Entscheidungen darf Favre noch treffen? „Ein Sieg ist Pflicht“, sagte Torwart Roman Bürki mit Blick auf den Auftritt im Olympiastadion. Dass Klinsmann bei den Berlinern den Trainerposten übernommen hat, sieht Kehl als Nachteil: „Wir müssen uns darauf einstellen, dass Berlin ein anderes Gesicht zeigen wird.“

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