BARßEL - Insgesamt 15 Mannschaften beteiligten sich am Einladungs-Bosselturnier der Reha-Sportgemeinschaft Barßel. Weit über 100 Sportler tummelten sich in der Turnhalle im Schulzentrum Barßel und kämpften um die begehrten Pokale.
Das Einladungsturnier erfreut sich bei den Mannschaften zunehmend größerer Beliebtheit. Das zeigt die große Zahl der teilnehmenden Sportler. Bosseln ist eine Behinderten- und Reha-Sportart. Es ähnelt in Aufbau und Regeln dem Stockschießen. Die hölzernen Schiebestöcke werden als Bosseln bezeichnet. Gespielt wird ausschließlich in Turnhallen. Durch abwechselnde Würfe wird versucht, die Bossel nahe an die Daube heranzubringen. Dabei darf man durchaus gegnerische Bossel mit dem Wurf aus dem Zielfeld entfernen oder auch die Daube selbst positionell verändern.
Alle Bosseln im Zielfeld erhalten Wurfpunkte. Der am nächsten an der Daube platzierte Bossel erhält zwei Punkte, alle anderen je einen. Gewonnen hat die Mannschaft, die nach sechs Durchgängen die meisten Punkte erzielt hat. Sein Glück zu Beginn des Turniers versuchte auch der stellvertretende Bürgermeister, Steffen Haak. Mit einem gezielten Wurf eröffnete er die sportliche Veranstaltung und wünschte allen Teilnehmern viel Erfolg beim Wettbewerb.
Sehr gastfreundlich erwies sich die Reha-Sportgemeinschaft Barßel. In der Gruppe A setzte sich das Team der Behinderten-Sportgemeinschaft aus Barßel durch. Auf den zweiten Platz kam die Rehagruppe Lindern vor dem Behindertensportclub Rhauderfehn. Den Sieg in der Gruppe B holte sich die Reha-Sportgemeinschaft aus Lindern. Hier belegten die weiteren Plätze die Reha-Gruppen aus Delmenhorst und Sögel. Die beiden siegreichen Teams erhielten den Wanderpokal, den es nun im nächsten Jahr zu verteidigen gilt. Die Siegerehrung und Pokalverleihung nahm der Vorsitzende Hermann Burmann vor.
Wie immer hatten zahlreiche fleißige Helfer für die Verpflegung der Sportler gesorgt. In der Mensa wurde der Tisch für die Gäste reichhaltig gedeckt.
