BARßEL - Seit fast 18 Jahren schippert das Fahrgastschiff des Erholungsgebietes Barßel-Saterland – die MS „Spitzhörn“ – durch die Fluten von Soeste, Leda und Ems. Viele Tausend Besucher nutzten bisher die Möglichkeit, um mit dem Barßeler Musikdampfer ins See zu stechen. Nach wie vor freuen sich die Ausflugsfahrten auf den sicheren Schiffsplanken des Fahrgastschiffes bei Urlaubern und Gästen großer Beliebtheit. Der Salon fast insgesamt 55 Personen und auf dem Sonnendeck haben 75 Personen Platz.

Doch als es in dieser Woche für das Schiff über die Ems nach Oldersum ging, waren nur Kapitän Egon Buß und Schiffsingenieur Anton Siemer vom Siemer Jachtservice an Bord. Die beiden Barßeler „Seebären“ überführten die Spitzhörn zur Werft Diedrichs nach Oldersum. Dort wird der Dampfer nun für einige Tage auf dem Trockenen liegen, um Unterbodenarbeiten durchzuführen.

„Der Boden wird gereinigt und mit einem frischen Farbanstrich versehen. Außerdem werden Arbeiten an den Antriebswellen vorgenommen“, berichtet Jens Lindstädt, Geschäftsführer der Barßeler Touristik. Während für die Maschinenwartung der Jachtservice Siemer zuständig ist, sorgt die Werft Diedrich für die Reinigung und für neue Kosmetik des Schiffes. „Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten etwa eine Woche andauern werden.Im Heimathafen von Barßel werden dann weitere Arbeiten vorgenommen“, so Lindstädt. Nach Abschluss der Instandsetzungsarbeiten ist der Ausflugsdampfer für die neue Saison bestens gerüstet. Traditionsgemäß beginnt die Saison zu Ostern.

Eigentlich sollte die „Spitzhörn“ auf der Werft von Jachtservice Siemer überholt werden. Doch zum einen gestaltet sich die Fahrt über den Elisabethfehnkanal schwierig und zum anderen ist es für die Schiffsbetreiber auch eine Kostenfrage. „Nur ein schwerer Lastkran hätte die Spitzhörn aus dem Wasser heben können und das kostet viel Geld“, begründet Lindstädt den Werftaufenthalt in Oldersum.