BARßEL/RAMSLOH/ALTENOYTHE - Die Beschäftigten der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe übten sich in mehreren Disziplinen. So auch im therapeutischen Reiten.
Von Carsten Bickschlag
BARßEL/RAMSLOH/ALTENOYTHE - Die Stimmung ausgezeichnet, der sportliche Ehrgeiz vorhanden und das Wetter hätte fast nicht besser sein können. Die Beschäftigten der Sozialen Arbeitsstätte Altenoythe hatten auf ihrem Caritas-Sportfest gestern optimale Bedingungen.In Ramsloh, Barßel, Garrel und Altenoythe übten sich insgesamt 200 Menschen mit Behinderungen in Sportwettkämpfen und wettkampffreien Angeboten. Auf der Sportanlage an der Altenoyther Schulstraße wurden ein Menschenkicker und eine Bewegungslandschaft aufgebaut sowie Leichtathletikübungen angeboten. In der Werkstatt selber gab es ein Billardturnier. Des Weiteren unternahmen einige Teilnehmer eine Wanderung rund um Altenoythe.
In Ramsloh und Garrel ging es ins Fitness-Studio. Ebenfalls in Ramsloh wurde im Hallenbad um die Wette geschwommen und auf der Tennisanlage um den gelben Filzball gekämpft.
In Barßel nahmen acht Personen am therapeutischen Reiten teil. Dieses besondere Angebot wurde vom Verein „Mensch für Mensch – Behinderte mit Nichtbehinderten“ ermöglicht. „Wir bieten das therapeutische Reiten schon seit Anfang des Jahres an“, sagte Gruppenleiter Detlef Bünsen von der Sozialen Arbeitsstätte.
Mit tollem Erfolg, wie Bünsen betont. So würde ein Kind der Einrichtung, das an Körperspastik leidet, regelmäßig an den Reitstunden teilnehmen, und jedesmal würden sich auf dem Pferd die Krämpfe des Kindes lösen. Und auch die acht Teilnehmer des Sportfestes hatten beim Reiten sichtlich Spaß, wenn auch der Respekt vor dem großen Tier bei einigen zu spüren war.
Nachdem am Mittag die Wettkämpfe und Sportangebote beendet waren, wurden in gemütlicher Runde beim Grillen die Preise für die besten Sportler vergeben. Mitorganisatorin Maria Derke zog ein durchweg positives Fazit des Sportfestes: „Alle Sportler haben ihr Bestes gegeben und dabei nie den Spaß aus den Augen verloren. Und auch bei den zahlreichen Helfern möchte ich mich bedanken.“
