Barßel - Nach 40 Jahren Tätigkeit als Schießsportleiter in der Schützengilde Barßel hat Joachim Dahlke sein Amt in jüngere Hände gelegt, um neuen Ideen nicht im Wege zu stehen. Dem aktiven Schießsport in der Schützengilde wolle er aber weiterhin treu bleiben. „Als ich im Jahre 1979 nach Barßel zog, trat ich sofort in die Schützengilde ein. Beim damaligen Freitagsschießen auf der alten, urigen Kleinkaliberanlage lernte ich Gemütlichkeit und den Schießsport kennen“, so der 70-jährige Sportschütze.
Sofort sei er aktiver Schütze geworden. Die Schützenfeste faszinierten ihn, zumal er solche Volksfeste nicht kannte. Ein Höhepunkt war damals der Frühschoppen der Zweiten Kompanie in der Gaststätte „Zum Jakob“, heute Jan Lange.
„Mein eigentlicher ,Ziehvater’ war Karl Deters, der mir den Schießsport nahe brachte. Im Jahre 1986 legte ich erfolgreich die Schießsportleiterprüfung ab, nach einem mehrwöchigen Lehrgang beim Oldenburger Schützenbund. „Von nun an konnte ich den Schießsport in der Gilde eigenverantwortlich leiten“, so der 70-Jährige.
Im Jahre 1990 erreichte er die Lizenz als Trainer C im Bereich „sportliches Gewehrschießen“ in Bassum beim „Nordwestdeutschen Schützenbund“. Von 1992 bis 1994 war Dahlke Stützpunkttrainer des Landesverbandes. Zwischendurch war der eiserne Fan des Bundesligaaufsteigers Union Berlin eine Zeit lang stellvertretender Kreisjugendwart und von 1998 bis 2006 stellvertretender Kreissportleiter im Schützenkreis Alter Amtsbezirk Friesoythe. Für Joachim Dahlke gab es zahlreiche Auszeichnungen. „Mein Resümee nach 40 Jahren: Der Siegeszug des früher belächelten Auflageschießens war unverkennbar, ebenso, dass Frauenpower die meisten Schützenvereine erobert hat“, so Dahlke.
