BARßEL - Länderfahnen und Spielpläne auf Fluren und in Klassenzimmern, Servietten im Ball-Dekor auf den Tischen, Fußball im Unterricht mit Sachaufgaben in Mathe, bei Gedichten und Projekten: Die Fußballweltmeisterschaft war auch Thema einer Projektwoche der 5. und 6. Klassen der Real- und Hauptschule Barßel bei ihrer WM-Projektwoche, in der als Höhepunkt eine WM-Minimeisterschaft stattfand. Dabei bot die Barßeler Mini-WM alles, was auch bei den Großen in Südafrika dazu gehört: Schlachtenbummler, Transparente, Vuvuzelas, spannende Spiele, Nervenkrimis, enttäuschte Unterlegene, jubelnde und umjubelte Gewinner sowie eine goldglänzende Trophäe.
Aber nicht nur die Tore spielten in der Vorrunde eine Rolle. Bewertet wurden auch die Fans und Projekte der teilnehmenden Klassen. Auf dem Spielfeld tummelten sich zehn Mannschaften mit je sechs Jungen und Mädchen, denen Nationen zugelost wurden. Das Endspiel gewann Italien mit 4:1 gegen Kamerun. Ins Endspiel war die Scuderia ( Klasse 6 c der Realschule) im Halbfinale durch einen 2:1 Sieg gegen Australien (5c RS) gekommen. Im zweiten Halbfinale schlug Kamerun ( 6 a HS) Spanien (5 a HS) mit 3:1 Toren. Die Preise und Pokale übergaben die „FIFA-Präsidenten“ Werner Sandmann und Peter Hofmayer. Nach der WM gab es zur Stärkung eine Bratwurst. „Ziel der „Mini-WM“ war es, bei den Schülern das Interesse an der Völkerverständigung zu fördern, so WM-Organisator und Lehrer Herbert Fassio.
