BARßEL - Vier Tischtennisspieler aus der Wesermarsch haben beim 28. Jugendturnier des STV Barßel wertvolle Erfahrungen gesammelt. Christoph Griese, Jugendbetreuer des TV Stollhamm, war mit Marco Ahrens und den Geschwistern Filip, Damaris und Sara Radu in den Kreis Cloppenburg gereist, wo 264 Spieler aus dem Raum Weser-Ems und Bremen miteinander wetteiferten.
Marcel spielte in der A-Klasse, die mit 70 Jungen das größte Feld des Turniers war. Er zog mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Hauptrunde ein. Dort überstand er die erste Runde. Erst in der Runde der besten 32 zog er im fünften Satz den Kürzeren. Coach Griese war zufrieden: Marcel hat an seinem Abwehrspiel mit der Noppe gearbeitet, so dass dies ausgebaut werden kann.
C-Schüler Filip war in Gruppe eins an Nummer eins gesetzt worden. Er bestätigte seine Favoritenrolle und zog ohne Satzverlust ins Finale des 30-köpfigen Feldes ein. Das Endspiel gegen Michael Niemann (Garrel/Beverbruch) gewann er im fünften Satz mit 11:8.
Die Radu-Schwestern, die in den Punktspielen für den TTC Waddens aktiv sind, starteten mit 18 anderen Mädchen bei den A-Schülerinnen. Bemerkenswert: Sara (Jahrgang 2000) trat gegen durchschnittlich zwei Jahre ältere Spielerinnen an.
In der Fünfergruppe mit Spielerinnen aus der Niedersachsenliga gewann Damaris ein Einzel. In der Trostrunde schaffte sie den Sprung ins Halbfinale. Sara verlor in der Gruppe nur gegen die topgesetzte Sinja Kampen (Hundsmühler TV), die bis zum Vorjahr für Elsfleth in der Niedersachsenliga gespielt hat.
Im Viertelfinale traf Sara auf Klara Bruns (SV Molbergen), der sie bei den Bezirksmeisterschaften unterlegen war. Sara verlor den ersten Satz, änderte dann aber ihre Taktik. Sie spielte Unterschnittbälle, mit denen Klara nicht klar kam. Mit einem 3:1-Sieg zog Sara ins Halbfinale eins. Dort traf sie auf die Nummer eins Höltinghausens, Emma Haske, die mit 33:5 Siegen Nummer drei in Niedersachsen ist. Sara verlor Satz eins 3:11. Im zweiten lag sie 2:8 zurück. Doch dann drehte sie auf. Sie gewann den zweiten Satz 11:9. Den dritten Satz verlor sie wieder. Im vierten führte sie schon mit 10:7. Doch Emma, die im Finale gegen Sinja Kampen verlieren sollte, entschied den Satz und damit das Match doch noch für sich.
