Lemwerder/Brettorf - Die Zweitliga-Faustballerinnen des Lemwerder TV haben am Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. In Brettorf besiegten sie den TK Hannover mit 3:2. Anschließend verlor das Team der Trainer Patrick Bartelt/Arthur Dick gegen die Mannschaft des Gastgebers – mit 2:3. „Wir sind mit den Leistungen soweit zufrieden“, sagte Bartelt. „Man hat gemerkt, dass zehn Sätze am Stück ein hartes Brot sind.“ Mit 4:8 Punkten ist Lemwerder derzeit Sechster der Neunerstaffel.

TK Hannover - Lemwerder TV 2:3 (11:7, 8:11, 4:11, 11:7, 9:11). Hannover hatte Brettorf im ersten Spiel mit 3:0 besiegt und nahm den Schwung mit. Dagegen unterliefen Lemwerder zunächst noch kleine Fehler. Doch nach dem ersten Satz lief es rund. „Die Abwehr brachte die Bälle schön nach vorne“, sagte Bartelt. Lemwerder gewann die Sätze zwei und drei.

Im vierten Satz haderte der LTV mit den Sichtverhältnissen und dem Gegenwind. Das Spiel entwickelte sich zu einem Krimi. Hannover erzwang den Entscheidungssatz, verzweifelte dann aber an Lemwerders Siegeswillen und Ehrgeiz. Bartelt freute sich. „Allerdings hätten wir das Spiel schon eher abschließen können“, sagte er und bemängelte die fehlende Variabilität bei den Angaben und Rückschlägen.

TV GH Brettorf - Lemwerder TV 3:2 (14:15, 10:12, 11:7, 13:11, 11:7). Nach einer nur zehnminütigen Pause hatte der LTV anfangs Probleme mit den langen Bällen. Aber die Gäste bissen sich in die Partie und gewannen die ersten beiden Sätze.

Doch dann war die Konzentration wie weggeblasen. Der Kraftverschleiß machte sich in der Hitze bemerkbar. Zudem agierten die Brettorferinnen clever: „Sie schlugen lange Bälle – und auch kurze auf Anika –, um unseren guten Rückschlag aus dem Spiel zu nehmen“, sagte Bartelt. Der Coach wechselte noch einmal, aber sein Team musste den schwindenden Kräften trotz großen Kampfes letztlich Tribut zollen.

LTV: Anika Langpaap, Stephanie Suhren, Darja Seemann, Janika Seemann, Saskia Gelhaus, Ina Erstling, Vivien Bluhm.