Oldenburg - Auch in der 2. Basketball-Bundesliga beginnt an diesem Wochenende die neue Saison. Der Nordwesten ist mit drei Teams vertreten.
Rasta Vechta
Die Spielzeit 2021/22 war für Vechta keine gute. Das Team, das 2021 aus der Bundesliga abgestiegen war, schloss die anschließende Zweitliga-Saison auf dem zwölften Platz ab. Mit Trainer Vladimir Lucic, der erst im Saisonverlauf gekommen war, wurde die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt. Als Nachfolger wurde Ty Harrelson verpflichtet, dazu kamen – wie im Basketball üblich – mehrere Zugänge. Einer davon ist Julius Wolf, der in Jena schon reichlich Bundesliga-Erfahrung sammelte. Auch dessen Bruder Enosch Wolf (ebenfalls mit Erstliga-Erfahrung) spielt nun bei Rasta, er kam aus Trier.
Das Interesse am Basketball ist in Vechta weiterhin groß. Zum Auftaktspiel bei den Artland Dragons Quakenbrück an diesem Samstag (19.30 Uhr, Artland-Arena) werden nach Rasta-Schätzungen mehr als 300 Fans mitreisen. Nach der verkorksten vergangenen Saison sollte dieses Mal die Playoff-Teilnahme drin sein.
Artland Dragons
Dass die Quakenbrücker auch 2022/23 in der 2. Liga spielen, verdanken sie nach ihrem sportlichen Abstieg der danach beschlossenen Vergrößerung der Spielklasse. Da nun nicht mehr 17, sondern 18 Mannschaften in der Liga spielen, blieben die Artländer mit Hilfe einer Wildcard zweitklassig. Von 2003 bis 2015 hatte das Team sogar in der Bundesliga gespielt.
Trainer Patrick Flomo hat einen Kader, für den mehr drin sein dürfte als der Kampf um den Klassenerhalt. So kehrte Jannes Hundt (Bruder von Bennet Hundt vom Erstligisten EWE Baskets Oldenburg) nach zwei Jahren bei Rasta Vechta nach Quakenbrück zurück. Hundt spielte bereits in der Bundesliga, das Gleiche gilt für den von Bayer Leverkusen gekommenen Ex-Oldenburger Marko Bacak. In die Saison startet Quakenbrück – wie bereits erwähnt – an diesem Samstag mit einem Heim-Derby gegen Vechta.
Eisbären Bremerhaven
Wie in Vechta steht auch in Bremerhaven ein neuer Headcoach an der Seitenlinie. Steven Key erhielt einen Zweijahresvertrag. Im Februar dieses Jahres hatten sich die Eisbären von Michael Mai getrennt, danach fungierte der bisherige Assistenzcoach Allen Ray Smith als Interimstrainer. Der wiederum ging in diesem Sommer nach Quakenbrück, um dort als Jugendtrainer zu arbeiten.
Aus Quakenbrück zurück nach Bremerhaven kam Adrian Breitlauch. Der 29-Jährige hatte schon zu Bundesliga-Zeiten bei den Eisbären gespielt und dürfte eine der tragenden Säulen im Kader sein. Am ersten Spieltag empfangen die Bremerhavener, die im Saisonverlauf um die Playoff-Teilnahme kämpfen dürften, an diesem Samstag (19 Uhr, Stadthalle) den Erstliga-Absteiger Gießen 46ers.
