Von Hauke Richters
BONN/OLDENBURG - Für die EWE Baskets Oldenburg wird das Erreichen der Playoffs zur Zitterpartie. Am Mittwochabend verlor der Basketball-Bundesligist bei den Telekom Baskets Bonn nach einem Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit mit 60:74 (32:38).
In der Bonner Hardtberghalle hielten die Oldenburger im ersten Viertel gut mit und lagen zeitweise sogar in Führung und das ohne Doron Perkins, der wegen einer Sehnenentzündung im Fuß passen musste. Bis zur Viertelsirene hatten die Gastgeber allerdings eine Acht-Punkte-Führung herausgeworfen.
Ende des zweiten Viertels ging das Beck-Team erneut in Führung (31:29). Bis zur Pause gelang es den Bonnern vor 3200 Zuschauern allerdings wieder, den Rückstand zu drehen: Beim Stand von 38:32 für die Rheinländer wurden die Seiten gewechselt. Während in den ersten 20 Minuten auf Oldenburger Seite vor allem Penigar und Grunfeld gepunktet hatten, verteilten sich die Bonner Zähler in den Vierteln eins und zwei auf acht Spieler.
Wie so häufig in den vergangenen Partien verloren die Oldenburger im dritten Viertel den Faden. Betrug der Rückstand in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel um die sechs Punkte, lagen die Gäste am Ende des Abschnitts erstmals mit mehr als zehn Zählern zurück.
Die Hoffnungen auf eine Wende im vierten Abschnitt verpufften schnell: Bonn zog Punkt um Punkt davon.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in Ihrer NWZ.
