Vechta - Dass Basketball begeistern kann, wissen sie in Vechta schon lange. Nicht umsonst müssen die Verantwortlichen Rastas lange überlegen, wann mal ein Heimspiel des ProA-Teams nicht ausverkauft war – und das, obwohl es den Zielen in der abgelaufenen Saison hinterherhinkte. Wie stark die Basketball-Euphorie unter Kindern und Jugendlichen der Region ist, hat nun ein Aktionstag des „geilsten Clubs der Welt“ gezeigt. 248 Mädchen und Jungen im Alter von sieben bis 15 Jahren durchliefen einen Parcours der „Kinder+Sport Basketball Academy“, die im Rasta Gym Station machte.

Um zu verhindern, dass sich an den fünf aufgebauten Stationen Schlangen bilden, waren die Kinder und Jugendlichen über den ganzen Tag verteilt aktiv. Bei der Vorabanmeldung hatten die jungen Basketballer auch eine gewünschte Uhrzeit angegeben.

Im Rasta Gym galt es dann für die Nachwuchssportler, spielerisch an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Trainiert wurde das Werfen, das Passen, das Dribbeln und die Koordination. Für zahlreiche Kinder war der Aktionstag sogar nur ein Bestandteil eines großen Basketball-Wochenendes, nahmen sie doch auch an einem parallel im Rasta-Dome laufenden Turnier für Grundschüler teil.

Das Turnier, zu dem sich zehn Mannschaften aus Vechta und Umgebung getroffen hatten, war der Abschluss eines anderen Rasta-Projekts zur Jugendförderung. Eine Saison lang hatten die Spieler des Vechtaer Zweitliga-ProA-Teams Basketball-AGs geleitet.

Und auch während des Aktionstages waren die Aushängeschilder des Basketballs im Oldenburger Münsterland, die zuletzt immer mal wieder etwas durchhingen, engagiert dabei. So waren dann auch Chef-Coach Pat Elzie, der sich sehr für den Besuch der Academy eingesetzt hatte, und der hauptamtliche Jugendtrainer Hanno Stein zufrieden.

Die Jugendförderung des ambitionierten Clubs, der vor zwei Jahren in die Bundesliga auf-, dann aber auch gleich wieder abgestiegen war, ist also vielversprechend, und das Interesse am Basketball in der Region ungebrochen groß. Wenn in der kommenden Saison dann auch die Rasta-Riesen mal wieder öfter groß aufspielen sollten, dürfte die Basketball-Begeisterung noch steigen.