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Basketball-Bundesliga Baskets Oldenburg zittern sich gegen Chemnitz zum Sieg

Stand am Dienstagabend wieder im Kader: Oldenburgs MaCio Teague (rechts), hier gegen den Chemnitzer Mindaugas Susinskas.

Stand am Dienstagabend wieder im Kader: Oldenburgs MaCio Teague (rechts), hier gegen den Chemnitzer Mindaugas Susinskas.

Fabian Steffens

Oldenburg - Einen erfolgreichen Start ins neue Jahr haben die EWE Baskets Oldenburg gefeiert. Am Dienstagabend setzte sich der Basketball-Bundesligist in der mit 6000 Zuschauern ausverkauften großen EWE-Arena ganz knapp mit 83:81 (39:30) gegen die Niners Chemnitz durch. Bester Oldenburger Werfer beim hart umkämpften Sieg war DeWayne Russell mit 23 Punkten.

Teague im Kader

Calles rotierte auf einer Position. Der Spanier schonte gegen Chemnitz US-Flügelspieler Tanner Leissner, dafür rückte MaCio Teague zurück in den Kader und stand auch gleich in der Startaufstellung. Der US-Amerikaner durfte aufgrund der Ausländerregelung in der Bundesliga (nur sechs Importspieler dürfen im Spieltagskader stehen, Oldenburg hat aber sieben ausländische Profis) zuletzt nur zuschauen. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der Guard am 6. November in Frankfurt. Teague zeigte gegen die Niners trotz der fehlenden Spielpraxis eine ansprechende Leistung (7 Punkte). Bei den Gastgebern fiel zudem Bennet Hundt (Augenverletzung) wie schon in Hamburg am 27. Dezember aus.

Die Baskets brauchten etwas mehr als zwei Minuten, um den ersten Punkt im neuen Jahr zu erzielen. Dann entwickelte sich aber ein abwechslungsreiches Spiel, in dem die Gäste im ersten Viertel zunächst noch einen kleinen Vorteil hatten und mit 19:14 in den zweiten Abschnitt gingen.

Besonders aus der Distanz taten die Sachsen den Oldenburgern in den ersten zehn Minuten weh (3/7). Im zweiten Viertel eröffneten dann auch die Baskets erstmals durch Max DiLeo und Russell das muntere Dreierwerfen. In der Folge fand das Calles-Team offensiv immer besser den Rhythmus und zog auf zwölf Zähler davon (39:27). Zur Halbzeitpause lagen die Gastgeber noch mit neun Punkten in Führung (39:30).

Nach dem Seitenwechsel blieben die Baskets engagiert. Die Oldenburger hielten die offensivstarken Sachsen zunächst in Schach. Mitte des dritten Viertels erwischte das Calles-Team allerdings eine kleine Schwächephase, die Niners kamen wieder auf drei Zähler heran (50:47/27. Minute). Blitzschnell zogen sich die Hausherren aus dem Mini-Loch wieder heraus – jedoch blieben die Gäste dran. Allerdings hatte Russell etwas dagegen. Mit Ablauf der Uhr besorgte der Aufbauspieler mit einem schweren Dreier die 63:54-Führung.

Oldenburg kämpft

Im Schlussviertel wurde es dann etwas hitzig. Owen Klassen kassierte nach einem Zweikampf mit Jonas Richter ein Unsportliches Foul. Das sahen die Baskets-Anhänger in der Arena ganz anders und teilten dies auch lautstark den Schiedsrichtern mit. Anschließend peitschten die Fans ihr Team nach vorne – es entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der die Gäste allerdings die Führung übernahmen. Wie schon beim Baskets-Sieg in Hamburg (96:95) wurde diese Begegnung in den letzten Sekunden entschieden. Oldenburg kämpfte sich zurück und zog an den Chemnitzern vorbei. Die Baskets behielten letztlich die Nerven von der Freiwurflinie und brachten den Heimsieg über die Zeit.

Niklas Benter
Niklas Benter Sportredaktion
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