NWZ
berichtete – wurden sie erneut zu einem Leistungscamp nach Heidelberg eingeladen und gehörten damit Anfang April bereits zu den Top-40-Spielern der Jahrgänge 1995/1996 in ganz Deutschland. Zum Ende des Camps am Ostermontag wurde schlussendlich der 15er-Kader des U-16-Nationalteams bekannt gegeben – das Oldenburger Duo gehört dazu.Eine große Ehre
„Ich bin riesig stolz, dabei zu sein“, sagt Wimberg. „Gerade als jüngster Spieler von allen ist es eine besondere Ehre für mich, in die Nationalmannschaft berufen worden zu sein.“ Auch Martin Krügel steht die Freude ins Gesicht geschrieben: „Es ist ein tolles Erlebnis, dabei sein zu dürfen. Ich sehe es auch als eine Art Bestätigung unserer täglichen Arbeit im Training und unseren Talents an. Dennoch müssen wir jetzt auch beweisen, dass diese Nominierung gerechtfertigt ist. Es ist nur ein Schritt in die richtige Richtung.“
Das sieht ihr Trainer Vangelis Kyritsis ähnlich: „Natürlich freue ich mich sehr für meine beiden Spieler, dass sie es geschafft haben. Allerdings kommt jetzt auch eine große Verantwortung auf sie zu, und sie müssen neuen Herausforderungen gerecht werden.“
Gerade der Mehraufwand dürfte in Hinblick auf ihre schulischen Verpflichtungen eine neue Dimension erreichen. Beide Spieler gehen auf das Gymnasium Eversten, das vor kurzem zur Partnerschule des Leistungssports ernannt wurde und langjähriger Kooperationspartner der EWE Baskets und des OTB ist. „Natürlich müssen wir unsere Zeit jetzt besser einteilen und uns gegebenenfalls etwas mehr zusammenreißen, was das Lernen angeht. Allerdings werden wir gut von den Lehrern unterstützt, indem wir zum Beispiel Unterrichtsunterlagen bekommen, wenn wir etwas verpassen sollten“, erläutert Wimberg.
„Zusätzlich können wir auch kostenfreien Nachhilfe- und Förderunterricht in Anspruch nehmen, sollten wir einmal nicht mitkommen“, ergänzt Krügel. Auch Kyritsis zeigt sich von der Hilfe durch die Schule beeindruckt: „Diese schulische Unterstützung gab es in dieser Form bisher noch nicht. Es ist das A und O, um unseren Spielern die bestmögliche Förderung zu bieten.“
Zusätzliche Motivation
Angesprochen auf ihren weiteren Weg und die damit verbundenen Ziele, sind beide Spieler sehr zurückhaltend und bescheiden. „Wichtig für mich ist in erster Linie, dass ich mich jetzt nicht ausruhe und zurücklehne auf dem bisher Erreichten. Ich bin ja erst 14 Jahre alt und muss noch eine Menge lernen“, sagt Wimberg. „Deshalb sehe ich die Berufung in die Nationalmannschaft auch vorrangig als eine Erfahrung, aus der ich zusätzliche Motivation ziehen kann.“
Teamkollege Krügel unterstreicht zusätzlich die hervorragende Arbeit beim OTB: „Mein Ziel ist es, mich ständig zu verbessern und das geht nur im Verein. Die Coaches sowie die Athletik-Trainer Christian Held und Arne Chorengel leisten dabei hervorragende Arbeit, und wir möchten uns auf diesem Wege dafür einmal bedanken.“
