Kevin Smit ist mit der Baskets Akademie zuletzt in die ProB aufgestiegen. An diesem Sonnabend trifft er mit dem Bundesliga-Team auf Frankfurt.
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FRAGE:
Herr Smit, wie schwierig ist es für Sie, die Konzentration beim Training mit den Profis aufrecht zu erhalten und um den Einzug in die Playoffs zu kämpfen, während die Regionalliga-Saison beendet ist und Sie den Aufstieg in die ProB feiern konnten?
SMIT
: Damit habe ich kein Problem. Für mich endet die Saison eben erst, wenn die der Profis vorbei ist. Natürlich haben wir uns sehr über den Aufstieg gefreut, und das war auch das Hauptziel in diesem Jahr, aber ich arbeite trotzdem genauso weiter wie zuvor.
FRAGE:
Ihr Regionalliga-Trainer Mladen Drijencic hält Sie für den besten Point Guard der Liga. Schmeichelt Ihnen das?
SMIT
: Ich finde es gut, dass er das so sieht. Ich glaube, ich habe eine ziemlich gute Saison gespielt. Das ist aber natürlich immer Ansichtssache.
FRAGE:
Was hatte die Regionalligamannschaft in dieser Saison, das ihr in der vergangenen noch fehlte?
SMIT
: Einerseits hatten wir wahrscheinlich bessere Spieler und einen tieferen Kader. Andererseits war die Teamchemie noch ein bisschen besser. Alle wussten, worum es geht, und haben sich voll reingehängt. Vergangene Saison hatten wir viele Verletzte.
FRAGE:
Seit der Gründung der EWE Baskets sind sie der erfolgreichste Oldenburger Bundesligaspieler aus der eigenen Jugend. Wo sehen Sie noch Defizite in Ihrem Spiel?
SMIT
: Ich bin noch ziemlich jung. Zu verbessern gibt es immer etwas. Ich muss auf jeden Fall noch sicherer im Distanzwurf und körperlich kräftiger werden, um höher spielen zu können.
FRAGE:
An diesem Freitag sind Sie 21 Jahre alt geworden. Seit Ihrem neunten Lebensjahr spielen Sie schon für den OTB. Konnten Sie in der langen Zeit eine Veränderung in der Jugendarbeit ausmachen?
SMIT
: Sie ist sicher professioneller geworden. Durch das Trainingscenter haben wir immer die Möglichkeit, einen Trainer zu fragen und werfen zu gehen. Es wird versucht, in der Ausbildung und für die Entwicklung der Spieler viele Möglichkeiten zu bieten. Durch die Verbindungen von Ralph Held ans College ist es möglich, dass Spieler wie jetzt Frederik Jörg auch Erfahrungen in den USA sammeln.
FRAGE:
Am 28. April ist der letzte Spieltag der Hauptrunde. Wird dieser Abend ein guter?
SMIT
: Auf jeden Fall. Da ziehen wir als Tabellensiebter in die Playoffs ein.
FRAGE:
Was machen Sie, wenn die Saison für die Baskets dennoch zu Ende sein sollte?
SMIT
: Ich gehe nicht davon aus, dass die Saison dann schon vorbei ist. Im Juli werde ich mit meiner Freundin in den USA Urlaub machen. Aber ich werde auch weiter hart an mir arbeiten.